So, habe das Verhalten nochmals beobachtet. Was mir auffiel ist, dass die Kessel-Solltemperatur nach dem Einschalten langsam ansteigt bis auf einen Wert von aktuell 38°C. Wobei die Kesseltemperatur nach dem Einschalten des Brenners aktuell sehr schnell bei 50°C liegt. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die IST-Temperatur im Bereich von SOLL +8/-4°C pendeln soll -> Hysterese). Ausserdem meine ich gelesen zu haben, dass der langsame Anstieg der SOLL-Temperatur normal ist. Nun denke ich, dass die SOLL-Temperatur langsam ansteigt und währenddessen noch keine Prüfung der Hysterese ausgeführt wird. Sobald das finale SOLL der Anlage ermittelt ist und die IST-Temperatur ausserhalb der Hysterese liegt schaltet der Brenner meinem Verständniss nach - wie vorgesehen - ab und geht in eine Brennersperrzeit. Die Erhöhung der Pumpenleistung im FBH-Kreis hat nicht viel gebvracht, ausser dass die FBH insgesamt kälter läuft. Am Vorlauf im Heizungskreis ändert sich praktisch nichts, der Rücklauf im Heizungskreis wird allerdingsd deutlich kälter. Mit maximaler FBH-Pumpenleistung und bei aktuellen Temperaturen habe ich im Heizungskreis (jeweils am Wärmetauscher) VL 48°C, RL 32°C. Nehme ich die Pumpleistung im FBH-Kreis auf den vom Heizungsbauer eingestellen Wert zurück ist der RL im Heizungskreis bei etwa 38°C. Mein Heizungsbauer hatte den Verdacht, die Platine wäre im Eimer, da ihm die Soll-Kesseltemperatur merkwürdig vorkam in Bezug auf ihr Verhalten, langsam anzusteigen und nicht direkt einen definierten Wert in Abhängigkeit von der Aussentemperatur anzunehmen.
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