Ich kann diese pauschale Fortschrittsverweigerung nicht nachvollziehen. Wir haben z.B. ein Vereinsheim, in dem eigentlich nur sehr sporadisch bei Nutzung von Kabinen oder Thekenraum ernsthaft geheizt werden müsste. Aktuell ist die (relativ neue) Viessmann-Ölheizung nur witterungsgesteuert mit diversen Heizkörperthermostaten übers gesamte Vereinsheim verteilt. Will man es bei Bedarf schnell warm haben, müsste eigentlich die Heizkurve ein viel höheres Niveau haben als dauerhaft sinnvoll. Außerdem werden laufend Heizkörper nach Nutzung nicht wieder abgedreht. Ohne Temperaturskala versteht auch niemand das Prinzip "Thermostat", sodass die Ventile oft einfach voll aufgedreht werden. Wir planen daher akut durchaus, alle Heizkörper mit Viessmann Thermostaten auszustatten. Gerade in unserem Szenario gehe ich davon aus, dadurch massiv Öl einzusparen. Insbesondere die Fähigkeit, das Niveau der Heizkurve dynamisch nach Wärmebedarf anzupassen, finde ich großartig. Das wäre auch der Hauptgrund, auf Viessmann anstelle Tado zu setzen, da Tado nicht den Vorlauf verändert sondern zwischen Heiz- und WW-Betrieb umschaltet und damit die Effizienz nicht wirklich fördert. Eher das Gegenteil, da durch ein überhöhtes Niveau erst der Headroom für eine bedarfsorientierte Steuerung geschaffen werden muss.
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