@VitocalA19 schrieb: Betreffend deiner abschließenden Frage, eine direkte Rückmeldung von @Flo_Schneider zu dieser Diskrepanz habe ich noch nicht erhalten. Ich gehe jedoch davon aus, dass mein Fachbetrieb durch Viessmann entsprechend instruiert ist und weiß, dass in meinem Fall (250.A19) das spezifische Hydraulikschema (z. B. 4805622) den maßgeblichen Stand der Technik darstellt, da es die speziellen Anforderungen der Vitocal 250-A Serie abbildet. Ich hoffe, mein Heizungsbauer weiß, dass die allgemeine Montageanleitung des Speichers hier hinter die Systemplanung zurück tritt. Tja. Ich weiß ja nicht, wo du diesen Text her hast (er kling stark nach KI), aber ich bin der Auffassung, dass Viessmann bei der Überarbeitung des Hydraulikschemas 4805622 von Version 03 auf Version 04 einen Fehler eingebaut hat und die beiden unteren Rückläufe fälschlich vertauscht hat. Denn es sollte die Heizseite sein, die die größere Spreizung hat, vor allem wenn man mit Radiatoren heizt, und dann ist der Rücklauf aus dem Heizkreis kälter und sollte also tiefer liegen als der Rücklauf zur Wärmepumpe. Aber dazu sollte Viessmann sich endlich mal äußern, @Flo_Schneider! @VitocalA19 schrieb:Zu deiner Bilanzierung: Dass die Werte zwischen Netto (Vitotrans) und Brutto (ViCare App) unter Einbezug einer Hysterese von 1,5 K ganz okay aussehen, ist schon mal ein gutes Zeichen. Aber eine Frage dazu: Warum spreizt du die Hysterese nicht etwas weiter zu Gunsten einer besseren Energiebilanz? Das könnte die Effizienz bei deiner Konfiguration eventuell noch weiter optimieren, oder? Na ja, ganz okay ist relativ, viel besser als ein simpler Durchlauferhitzer arbeitet meine Anlage trotz all des technischen Aufwands ja nicht. Und ja, die Hysterese ist enorm klein, und die Effizienz wäre bei größeren Nachladeabständen wesentlich besser, vor allem im Sommer. Mein Problem ist unsere Eckbadewanne, deren Befüllung 170 Liter Wasser bei 48°C benötigt, und das entspricht bei einer Kaltwasser-Zulauftemperatur von 4°C (wie wir sie im Januar erleben) einer Energiemenge von 8,7 kWh. Und ich habe festgestellt, dass mir diese Energiemenge nur zur Verfügung steht, wenn ich die WW-Zonentemperatur sehr hoch (57°C) und die Hysterese sehr klein (1,5K) einstelle. Aber vielleicht ist bei mir der Temperatursensor für die WW-Zone ja auch am falschen oberen Klemmsystem und nicht am mittleren Klemmsystem angeschlossen? Da solltest du bei deinem Umbau auf jeden Fall gut drauf achten. @VitocalA19 schrieb: Dienliche, zusätzliche Messgeräte habe ich nicht verbaut, damals dachte ich im Vertrauen, es wird schon laufen, es kam anders. Ohne die Meßtechnik hätte ich einige Installationsfehler nicht erkennen können. Tatsächlich habe ich bei der Angebotsdiskussion auf den vollen Zugang zu den Daten der Anlage bestanden, und war kurz davor, Viessmann zu verwerfen, bis ich dann vom open3e-Projekt erfuhr. Nur die Existenz dieses Projekts hat mich dann eine Viessmann-Anlage kaufen lassen. Und da bezüglich der Vitotrans der Datenzugang damals unklar war, und Wärmemengenzähler nicht trinkwasserzugelassen sind, habe ich zumindest den Wasserzähler mit Impulsausgang in den Kaltwasserzulauf der Vitotrans einbauen lassen -- und natürlich Anlegefühler an die Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsleitung. Aber dann hat sich ja der Vbus-Zugang zur Vitotrans als recht einfach herausgestellt. Es gibt übrigens für die Vitotrans einen Primär-Wärmemengenzähler (von Sensus, glaube ich) als Option auch zum nachträglichen Einbau. Damit ließen sich die Wärmeflüsse und Verluste noch besser bestimmen. Ist aber, wie alles aus der Viessmann-Preisliste, am oberen Ende der Preisskala. LG, Sebastian
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