Also nach der Energiebilanzkurve hat tatsächlich am 07.03. nur eine einzige WW-Nachladung stattgefunden, und wenn die thermische Leistung dabei im Mittel so 7,5kW war, dann muss die 10,5kWh Nachladung etwa 1h25m gedauert haben. Das entspricht plausibel der Breite der Zacke. Aber wo sind diese 10,5kWh hingegangen? Kann der Warmwasservorrat vor der Nachladung wirklich bis auf 14°C durchschnittlich abgekühlt gewesen sein, so dass 195l um 46K auf 60°C erwärmt worden sind? Das ist zwar eine rechnerische Möglichkeit, würde aber bei ausgeschalteter Zirkulation nur plausibel sein, wenn a) eine Schwerkraftbremse in der Zirkulationsleitung fehlt oder diese defekt ist, so dass der Warmwasservorrat über den Tag über die Zirkulation auf 20°C Raumtemperatur gekühlt wurde, und b) *zusätzlich* noch 75l Warmwasser gezapft wurde, so dass entsprechend Kaltwasser mit 4°C in den Puffer nachgeströmt ist. Die andere Möglichkeit wäre ein fehlerhaftes 4-Wege-Ventil in der IDU, so dass auch im WW-Nachlademodus ein Teil des Vorlaufs in den Heizkreis gerät. In jedem Fall ist aus meiner Sicht die hier nachgewiesene Aufwendung von 10,5 kWh thermischer Energie pro Tag für Warmwasser bei abgeschalteter Zirkulation und ohne nennenswertes Zapfen von Warmwasser, also quasi als reiner Bevorratungsverlust, ein erheblicher Mangel der Anlage, den du dem Heizungsbauer schriftlich anzeigen solltest und dessen Ursache er zu suchen und zu beheben hat. LG, Sebastian
... Mehr anzeigen