Genau das stelle ich ja in Frage. Brauchst du vielleicht nicht! Du änderst doch nur die Hauptwärmequelle und die liefert genau so bis zu 70°C, wie die alte. Wenn es nur um das Abtauen geht, haben viele WPs bereits einen Mini- Abtaupuffer integriert, weil seitens der Hersteller der Fakt aufgegriffen wurde, dass ein Puffer (der in der Vergangenheit zwingend zu einer WP mit verkauft wurde) einen Großteil der Effizienz wieder auffrisst. Somit reicht ein kleiner WW- Speicher, oder bei vorh. Solarthermie ein Solarspeicher ohne Pufferfunktion vollkommen aus. Und hier kommt nun die auf der Hand liegende Nutzung des bereits vorh. Speichers in´s Spiel, der (z.B. bei Edelstahlvarianten) ggf. noch ein langes Leben vor sich hat... Ich lese immer was von "effizienterem Wärmetauscher für die WP im Speicher". Wenn ich sowas einbaue, ziele ich gleichzeitig auf einen geringeren Volumenstrom ab. Mit dem alten, nicht so dicht gepackten WT im alten Speicher, muss ich hohe Volumenströme fahren, die doch für eine WP so gut und wichtig sein sollen. Habe jetzt mal die KI dazu befragt: Es geht "nur" um Effizienz bei der WW- Erzeugung: Wenn man damit Leben kann, dass der COP (nur während der WW- Bereitung) bei ca. 2 statt bei 3 liegt, könnte man den alten Speicher weiter verwenden und vernünftige 50 °C mit ca. 70°C aus einem Propan- Monoblock ohne Zuschalten des Heizstabes erzeugen. Leider ist auch die Dämmung der alten Speicher nicht mehr so zeitgemäß (was ein cleverer Heimwerker ggf. selbst verbessern könnte), sodass der Austausch des Speichers schon sinnvoll, aber ggf. im Notfall auch vermeidbar wäre. Den hohen Volumenstrom bei gleichzeitig "dichter gepacktem" WT (= mehr Rohr = mehr Fließwiderstand) erzielt man in den neuen Speichern übrigens z.B. durch 2 parallele Schlangen.
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