Hi Matthias, dieses Problem gab es hier schon öfter - bisher immer ohne Ergebnis. Heißester Kandidat ist der Ionisationsstrom, denn damit regelt die Therme die Verbrennung und will sicherstellen, dass diese immer optimal ist. Nimmt dieser Strom bei identischer Flamme, bzw. Modulation nun schleichend ab, regelt die Therme nach, da sie ja nur diesen Strom messen kann und nicht die Flamme selbst "sieht". Häufigste Ursachen: Ioni.- Elektrode und deren Abstand (besser etwas größer als im Handbuch), der Flammkörper (leitet den Strom nach Masse) und die Verkabelung der Elektrode. Um den Strom für Tests zu simulieren, überbrückt man die Strecke Elektrodenstecker -> Masse am Brenner (Stecker) mit einer einfachen Schaltdiode (K nach Masse) und einem ca. 3,3 MegOhm Widerstand in Reihe. Dazu wird das Gas abgestellt und der Brenner "brennt" dann ohne Gas. Für einen realistischen Test mit deiner Therme, bräuchtest du aber eher ein Poti, um den Strombereich von ca. 4 - 20 Mikroampere DC während der Startphase nachzubilden. Wenn dir das gelingt und am Ende der Startphase eine Modulation am technischen Minimum steht, hast du die Ursache bestätigt. Aber Vorsicht: Es liegen dort ca. 100V AC an! Ich würde zuerst den Iststrom mit Flamme messen und dann mit der Simulation diesen nachbilden und im nächten Versuch mit etwas höheren Werten experimentieren. Der Normbereich soll ca 10-11 µA DC sein, obwohl das im Handbuch nirgends steht - die KI wusste es. 😎 Die Therme spuckt Fehler aus, wenn der Strom wesentlich zu hoch, oder zu niedrig ist. Das kann bei solchen Versuchen immer passieren. Einfach quittieren und weiter geht es... Gruß Fiedel
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