Hallo Es mag schon sein, dass eine Lüfter-Vorlaufzeit den Primär-Ein Sensor etwas herunterkühlen könnte. Es geht aber doch nicht nur um den Fühler. Wenn die Sonne auf die Außeneinheit ballert, nützt es auch nichts, den Fühler etwas zu kühlen. Ich habe auch Kritik, nämlich genau in die entgegengesetzte Richtung. Im Gegensatz zu anderen Herstellern geht Viessmann da nämlich einen eher komfortorientierten Weg.. Der Kältekreis und damit der Kompressor muss aber vor Überlastung geschützt werden. Dafür gibt es diese Grenzwerte und sie sollen dafür sorgen, dass sich Störungen in Grenzen halten und die Technik länger hält, Es geht um hohe Drücke und die Belastung (nicht nur) beim Start. Bei der Firma mit dem großen blauen D zum Beispiel geht ab 35° direkt ungefragt der Heizstab rein. (zur Freude aller, die diese Geräte auf dem Flachdach stehen haben) Die letzten R32 Geräte aus dem selben Unternehmen haben sogar eine weitere Schutzstufe. Bereits ab 25° (!) Außentemperatur macht die Wärmepumpe nur noch 45° Warmwasser. Das gehört zwar nicht in die Viessmann Community aber es zeigt doch, dass andere Hersteller da teilweise noch viel rigoroser eingreifen, ungeachtet jeglicher Kritik. Es wäre nun wirklich kein Problem, die Zeiten im Hochsommer etwas anzupassen. Sowohl beim Thema Smart Grid / Nutzung PV Strom als auch Kühlung im Sommer gilt es abzuwägen zwischen dem kurzfristigen Nutzen und der langfristigen Belastung. Natürlich ist es schön, wenn die Wärmepumpe kühlt, es wird ja auch dementsprechend beworben. Natürlich kann man mit PV-Strom etwas Wärmeenergie zwischenspeichern. Es gibt aber auch eine Kehrseite. Natürlich erzeugt die starke Nutzung mit hohen Temperaturen und häufigen Starts auch Verschleiß. Verschleiß kann teure Reparaturen bedeuten und im schlimmsten Fall eine kürzere Lebenserwartung. In Anbetracht der Preise möchten wir das doch alle nicht.
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