Ich kenne deine Normaußentemperatur nicht, aber bei unter -10°C und 11,6kW Heizlast würden beide Anlagen für einen monovalenten Betrieb noch zu klein sein. Mit dem Ansatz "An die Grenze geht er nicht ran." müsste die Anlage noch größer sein. Praktisch spricht viel dafür, die Anlage immer etwas unterhalb der Nennheizlast zu dimensionieren. In der Heizlastberechnungen sind Zuschläge und pessimistische Annahmen enthalten, die gar nicht zutreffen müssen Es werden keine Fremdwärmequellen erfasst Es sind nur wenige Stunden, an denen die Extremtemperaturen auftreten. In diesen kann der Zusatzheizer nachhelfen, ohne dass sich das signifikant in der Bilanz niederschlägt. Im Gegenzug können kleinere Anlagen prizipiell niedriger modulieren, was das Taktverhalten verbessert und über einen wesentlich größeren Zeitraum wirksam ist. Allerdings muss man auch hier genau hinsehen, da die feinen Leistungsabstufungen im Katalog durch limitierte Grundmodelle entsteht. Die untere Modulationsgrenze ist dann für die Schwestermodelle in der Regel identisch. Dass dir ein Energieberater zu einer zu großen Anlage rät, ist schon sehr merkwürdig. Seine Aufgabe besteht auch darin, so etwas zu vermeiden. Und gerade die A16/19 haben schon eine sehr merkwürdige Kennlinie.
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