Für eine Außentemperatur knapp unter der Heizgrenze kann das schon mal sein. Ansonsten taktet sie schon sehr intensiv. Anlagen ausschließlich mit Radiatoren und ohne Puffer sind anfällig dafür. Ich habe aber genau die gleiche Konstellation und Anlage. Von den Thermostaten solltest du dich weitgehend verabschieden. Um eine gleichmäßige Wärmeabgabe zu ermöglichen, sollten möglichst alle Heizkörper ständig geöffnet bleiben. Die Regelung soll witterungsgeführt über die Heizkennlinie erfolgen. Die Heizkörper müssen dazu entsprechend der Raumsolltemperaturen hydraulisch abgeglichen sein. In der Übergangszeit arbeite ich mit einer tiefen Nachtabsenkung auf 3°C, so dass die WP aus bleibt. Sie startet dann am Morgen mit einem längeren Takt. WW lasse ich erst mittags machen mit +2/-9K Hysterese. Das sorgt ebenfalls für einen längeren Takt. Unterhalb von 7/8°C läuft meine Anlage meist ohne Takten durch. Wenn es noch kälter wird, verzichte ich dann auf die tiefe Nachtabsenkung und drehe nur das Schlafzimmer ab, weil das Fenster offen bleibt. Kontrolliere auch den Volumenstrom. Der sollte nicht zu gering sein, damit die Spreizung niedrig bleibt und die Einschalthysterese nicht sofort übersprungen wird. Ich habe etwa 1200l/h, wenn alle HK offen sind. Du hast die Hysteresen schon deutlich vergrößer.t Ich arbeite mit 2K Abschalt- und 3K Einschalthysterese. Du hast aber nicht wirklich -3K mit Vorzeichen eingestellt? Tendenziell wird deine Anlage wahrscheinlich auch zu groß sein. Bei mir hätte es auch eine A08 getan, die es aber nicht gab. Hier mal eine Tageskurve vom 29.10.
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