Der Heizungsbauer hat doch in Anbetracht dessen dass er, wenn er so gut ist wie du meinst, den Einsatz von Raumthermostaten gar nicht vorgesehen, ist auf die Problematik bei Einrohrsystem im Gespräch mit Kunden offensichtlich vor Auftragsvergabe nicht näher eingegangen - hat somit die bekannte Problematik ignoriert. Ich vermute für das drängen auf die smarten Thermostate durch den HB ganz andere Hintergründe. Um seinen Auftrag ordnungsgemäß und entsprechend den gesetzlichen und auch entsprechenden Fördervorgaben nachzukommen/abzuwickeln muss er einen hydraulischen Abgleich vornehmen und dies auch bestätigen. Dies ist bei Einrohrsystem noch aufwändiger als bei Zweirohr. Dazu wäre idR Voraussetzung das die Unterteile oder andere Komponenten dies ermöglichen. Um diese diffizile Arbeit zu umgehen können Smarte Viessmann Thermostate, die dafür, zumindest bei Zweirohr zugelassen sind und dies selbständig regulieren, eingesetzt werden. Jetzt hat er das Problem, daß er diese nicht überall einsetzen kann, eine grundsätzlicher Abgleich über die smarten Thermostate damit hinfällig. Ein Verweis auf die smarten Thermostate bzgl Abgleich nicht mehr rechtens. Für einen hydraulischen Abgleich müsste also jetzt doch eine entsprechende Berechnung und Einstellung, ggf teilweiser Tausch von Unterteilen erfolgen. Eine falsche Bestätigung wird er wohl nicht abgeben wollen und steht jetzt vor dem Problem das entsprechend den Vorgaben umzusetzen, dabei den Einsatz und den Mehrwert der teuren Thermostate argumentativ zu vertreten und keine von ihm zu tragenden Zusatzarbeiten/Kosten zu verursachen. Als Kunde kann ich den Standpunkt vertreten daß dies alles vorher bekannt war und unternehmerisches Risiko ist wenn er sich nicht näher informiert und werde mich nicht zwingend bereiterklären weitere Kosten zu tragen. Gruß Karl
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