Ohne deinem Heizungsbauer zu nahe treten zu wollen halte ich eine Heizkurve mit Neigung 0,6 bei nur FBH für sehr hoch. (Ich persönlich arbeite mit Neigung 0,4 und Niveau 10 mit alten Heizkörpern). Und das die Einstellung von Beginn an optimal ist ist relativ unwahrscheinlich da zumeist eine Feinabstimmung im laufenden Betrieb erfolgen muss. Bei FBH werden idR bei Neigung Werte von 0,2 - bis 0,4 genannt und Feinabstimmung über Niveau. Je flacher die Heizkurve desto gleichmäßiger läuft die WP auf niedriger Leistung. Wenn die Neigung zu hoch ist reagiert die WP zu heftig auf Änderungen der Außentemperatur, bringt die erzeugte Energie gar nicht so schnell in die träge FBH was wiederum zum Abschalten führt. Dies verursacht dann häufige Start/Stops die mit hohem Energieverbrauch und Verschleiß einhergehen. Ich würde als allererstes die Heizkurve anpassen, prüfen ob der Volumenstrom passt und die Filter sauber sind. Wenn in der Übergangszeit die WP im Heizbetrieb zu oft taktet den geräuschreduzierten Betrieb aktivieren damit eventuelle Leistungsspitzen beim Start reduziert werden was zu geringerem Verbrauch, längerer Laufzeit und weniger Starts führt. Wenn Funktion geräuschreduzierte Einstellung über die App nicht möglich ist muss sie der Heizungsbauer für den Betreiber freischalten. Und beim WW Programm auf eine bedarfsgerechte Erzeugung im Eco Betrieb achten, möglichst zu Tagezeiten in denen die höchsten Tagestemperaturen sind. Die relativ zeitaufwendige Feinabstimmung macht normalerweise kein Heizungsbauer sondern der Betreiber. Gruß Karl
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