Jain, das hat einen anderen Grund hier bei mir. Ich habe keinen Heizwasserpufferspeicher, also wenn Heizen, dann direkt in den Heizkreis. Die Vitotrol 300E "regelt" mit einer Hyterese von 1 K abhängig der tatsächlichen Raumtemperatur. Ich gehe also hin und stelle den Temp-Offset der 300E so ein, dass sie bei 20,5 °C IT die WP ein- und bei 21,5 °C IT ausschaltet (Raumsoll 21 °C). Damit das Haus _schnell_ wieder auf Temperatur kommt, stelle ich zusätzlich das Niveau hoch, damit die Heizkörper mind. ~40 °C im Vorlauf bekommen, ab der auch was passiert. Dann bin ich i.d.R. nach ca. 1 h wieder bei 21,5 °C IT. Die Neigung von 0,9 passt gut unterhalb 10-11 °C AT, ab der die WP durchmoduliert, ohne zu takten. Dann kann ich das Niveau auf 7 senken, denn dann kann der Vorlauf auch leicht unter 40 °C die IT halten. Die WP braucht unter dieser Praxis zwar mehr Strom für die eine Stunde, dafür pausiert sie aber auch stundenlang, bis die IT um ein Grad abgesunken ist. Das ist im Ergebnis weniger Energieaufwand, als wenn sie ohne Vitotrol 40+ Takte/Tag ständig ein- und ausschaltet. Mit dem einen °C Differenz der IT kommen wir klar. Wie gesagt, mit diesem Verfahren komme ich auf 1-4 Takte/Tag in der Übergangszeit statt 40+.
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