Also, ich bin auch ein Kandidat, der Heizkörper ohne Pufferspeicher in einem Bestandsbau betreibt. Ich bin so vorgegangen, dass ich ALLE Heizkörper-Thermostate demontiert habe. Dann, in der Übergangzeit damit angefangen, habe ich mit einer Heizkurve 1.0 und Niveau 0 mit einer Raumsoll-Temperatur-Vorgabe von 21 °C gestartet und geschaut wie warm jeder Raum wird. Wenn du weist, welchen Wert die Heizkurve der vorherigen Heizung hatte, startest du mit diesem Wert. Über die Ventileinstellung in einem Referenzraum (am weitesten entfernt im Heizkreis) habe ich die 21 °C eingestellt. Dieses Ventil ist am weitesten geöffnet. Über das Niveau regelt man nach, wenn die Temp. nicht erreicht wird oder überschritten. Die Ventile der anderen Heizkörper habe ich entsprechend der gewünschten Raumtemperatur nachgeregelt, Bad z.B. 23 °c, Flur 20 °C etc.. Und dann musst du experimentieren, wenn es draussen kälter wird. Da muss man die Neigung der Heizkurve nachjustieren und das Niveau. Mitunter machst du das im zweiten Winter noch einmal, bis alles passt. Ich bin letztendlich bei 0,9 / 7 gelandet. Die meisten (dann wieder montierten) Thermostate, sind weiterhin ganz geöffnet, nur im Wohnzimmer begrenzen die Thermostate auf unsere 21 °C, wenn die Sonne durch die Fenster Einträge beisteuert, oder wir Besuch haben. Ergebnis - sehr effiziente Wärmepumpe mit für mein Gebäude "kleinem" Verbrauch. Zu deiner Frage - du brauchst im Grunde keine geregelte Raumtemperatur. Das kannst du alles hydraulich anpassen. Und das so, dass du der Raumsoll-Temp der WP mit den Heizkörpern folgst. Bei mir funktionert das gut, sodass ich auf die VM-Thermostate verzichten kann (kosten und haben mitunter andere Probleme). Wenn deine WP zum Takten neigt in der Übergangszeit (wie meine), schaust du dir mal diesen Beitrag hier an - das hat mir in 2025 durchschnitlliche 1,75 Takte / Tag bei einer Laufzeit von 374 Minuten pro Takt beschert (bereits unter 10-11 °C AT läufft meine WP durch, also quasi von Dezember - Februar).
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