Das Takten kann man mit einem Puffer reduzieren, benötigt aber auch um die 10 % mehr Energieeinsatz. Die preiswertere Möglichkeit hat mir in meinem Szenario die Vitotrol 300-E geboten, die man in die Regelung integrieren kann. Diese "Fernbedienung" erfasst auch die Temperatur des (Referenz-) Raums, in dem sie installiert ist, und man kann die WP in den Übergangszeiten (bei mir > 10°AT, wo die WP nicht modulierend durchläuft) "witterungsgeführt mit Raumeinfluss" betreiben. Dies hat dazu geführt, dass hier die durchschnittliche Laufzeit über das Jahr 2025 ~374 Minuten (6,25 h) pro Takt betrug bei durchschnittlichen 1,74 Takten/Tag. Ich muss mir also eher über die Laufzeit Gedanken machen, nicht über die Takte. Nachteil der Vitotrol - man muss mit Temperaturunterschieden von 1 °C Raumtemperatur klarkommen (z.B. 20,5 bis 21,5 °C), denn die Schalthyterese der Vitotrol kann man nicht einstellen. Das bekommt man nat. nur hin, wenn die hydraulischen Vorrausetzungen passen, wie ABR sie oben zusammengefasst hat. Heizlast, thermischer Abgleich der Räume, Heizkurve und Niveau, Ein- und Ausschalthysterese, Volumenstrom etc.. Man muss sich also viel Mühe geben (können), sein System zu trimmen. Ich war auf Anraten meines HB so verblieben, dass wir ohne Pufferspeicher starten und den ggf. nachrüsten, wenn es ohne nicht gut funktioniert. Das war aber tatsächlich nicht nötig. Sehr schön zu sehen - um 20:40 Uhr habe ich auf den Betrieb mit der Vitotrol umgestellt. Vorher war es rein "witterungsgeführt" mit vielen Takten.
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