Hi COPacabana, aus technischer Sicht spricht für mich erstmal nichts gegen den Aufbau mit Schraubfundamenten. Die Lösung wird ja mittlerweile öfter bei Wärmepumpen verwendet und wirkt auf mich deutlich sauberer als irgendwelche kleinen Betonplatten oder Punktfundamente. Wichtig wäre aus meiner Sicht vor allem, dass die Schraubfundamente tief genug im gewachsenen Boden sitzen und die Frosttiefe eingehalten wird. Wenn von den 1000 mm am Ende nur ca. 600 mm wirklich tragend im Erdreich sind, könnte das je nach Boden und Region eventuell etwas knapp werden. Ich würde daher eher schauen, dass die Fundamente möglichst tief eingebracht werden, damit später nichts arbeitet oder sich minimal setzt. Gerade bei einer Wärmepumpe hat man ja nicht nur das Gewicht selbst, sondern auch leichte Schwingungen und dauerhafte Belastung. Deshalb würde ich darauf achten, dass die Konsole wirklich stabil sitzt und alle Fundamente exakt auf Höhe sind. Von der Tragfähigkeit her sollte das bei vernünftigem Boden normalerweise kein Problem sein. Kritisch wäre eher sehr lockerer oder aufgefüllter Boden. Was Viessmann angeht: Ich glaube nicht, dass dort zwingend ein klassisches Betonfundament vorgeschrieben ist. Entscheidend wird vermutlich eher sein, dass die Außeneinheit standsicher, waagerecht, frostfrei und schwingungsarm montiert ist. Wenn das erfüllt ist, sehe ich keinen Grund, warum Schraubfundamente problematisch sein sollten. Ich finde den Ansatz insgesamt jedenfalls ziemlich sinnvoll und würde es wahrscheinlich ähnlich machen. VG Timo
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