Moin @Flo_Schneider, und alle 😊 gestern wurde bei mir das Update 2609 installiert. Die Hysterese ist nun endlich auch für den Pufferspeicher verfügbar – und sie funktioniert jetzt genau so, wie sie soll. 😊 Ich möchte das eigentliche Problem aber noch einmal kurz schildern: Bei einer Anlage mit Pufferspeicher wird der 24-V-Feuchteanbauschalter von der Viessmann-Regellogik im Kühlbetrieb leider nicht berücksichtigt. Gleichzeitig werden jedoch sowohl die HK1-Pumpe als auch der STB dort angeschlossen und von der Regelung angesteuert. Die offizielle Viessmann-Lösung sieht den Einsatz eines 230-V-Feuchteanbauschalters vor. Dieser würde jedoch im Auslösefall lediglich die Spannungsversorgung der HK1-Pumpe unterbrechen. Aus meiner Sicht ist das aus mehreren Gründen keine saubere Lösung: Die Regelung erkennt das Auslösen des Feuchteanbauschalters nicht. Der Pufferspeicher würde im Auslösefall einfach weiter heruntergekühlt. Die Wärmepumpe würde den Kühlbetrieb fortsetzen, obwohl der Kühlvorgang sauber und geregelt beenden werden sollte. Gemeinsam mit dem Viessmann-Kollegen vor Ort haben wir daher überlegt, wie sich der seit rund drei Jahren ungenutzte 24-V-Feuchteanbauschalter sinnvoll einbinden lässt. Unsere Idee war, den Feuchteanbauschalter gemeinsam mit dem STB in eine Sicherheitskette einzubinden. Im Auslösefall (einer der beiden) würde dadurch die externe Sperre aktiviert und gleichzeitig die HK1-Pumpe abgeschaltet. Aktuell ist der Digitaleingang DI1 auf „Heiz-/Kühlkreis 1 sperren“ eingestellt. Leider wird dieser Eingang im Kühlbetrieb offenbar nicht ausgewertet, sodass der STB dort keine Wirkung hat und dieser Ansatz aktuell nicht funktioniert. Deshalb macht mir die Einstellung „Externes Sperren“ für DI1 Hoffnung (siehe Bild). Wenn ich DI1 auf „Externes Sperren“ umstelle, müsste die gewünschte Funktion doch eigentlich gegeben sein, oder? Dazu hätte ich ein paar Fragen: Aktuell ist DI1 bei der Einstellung „Heiz-/Kühlkreis 1 sperren“ als Öffner konfiguriert. Das heißt, es müssen dauerhaft 230 V anliegen. Wird die Spannung unterbrochen, wird der Eingang als ausgelöst erkannt (z. B. durch den STB). Ist die Logik bei „Externes Sperren“ identisch oder arbeitet dieser Eingang dort als Schließer, sodass erst das Anliegen von 230 V die Sperre aktiviert? Worin besteht funktional der Unterschied zwischen „Heiz-/Kühlkreis 1 sperren“ und „Externes Sperren“? Ich vermute, dass bei ersterem lediglich der Heizbetrieb bzw. der Heiz-/Kühlkreis beeinflusst wird, während „Externes Sperren“ die Wärmepumpe grundsätzlich – also auch im Kühlbetrieb – sperrt. Ist diese Annahme korrekt? Ist die Idee, STB und 24-V-Feuchteanbauschalter gemeinsam in einer Sicherheitskette zusammenzufassen und anschließend DI1 auf „Externes Sperren“ zu konfigurieren, aus eurer Sicht sinnvoll und technisch sauber? Oder übersehe ich dabei etwas bzw. verbaue mir dadurch andere Funktionen? Ich habe aktuell das Gefühl, damit endlich eine saubere Lösung für dieses mittlerweile seit rund drei Jahren bestehende Problem gefunden zu haben. Oder gibt es aus eurer Sicht innerhalb der Viessmann-Regelung noch eine andere Möglichkeit, beim Auslösen des Feuchteanbauschalters den Kühlbetrieb der Wärmepumpe zuverlässig und geregelt zu beenden? Vielen Dank schon einmal für eure Rückmeldung und Unterstützung! 😊 Viele Grüße Timo
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