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Ventilatorringheizung & Klackergeräusche bei der Vitocal 25x – Konsolidierungsthread

Hallo zusammen,

es häufen sich Berichte über „klackernde Außeneinheiten“ der Vitocal 25x-Serie. Viele Nutzer*innen sind betroffen, daher die Idee, eine zentrale Plattform für den Austausch und einen möglichen Dialog mit Viessmann zu schaffen.

Was wissen wir?

  • Ventilatorringheizungen: Diese sind als Zubehör erhältlich und sollen Eisbildung verhindern. Viessmann empfiehlt sie für extreme Standorte (z. B. Küstenregionen).
  • Praxis: Auch in gemäßigten Regionen (z. B. Bremen) treten Probleme mit vereisten Ventilatorringen bei Temperaturen um 0 °C auf. Das führt zu Lärmbelästigungen und potenziellen Schäden.

Erwartung an den Hersteller

Eine Wärmepumpe für den deutschen Markt sollte in Standardkonfiguration überall in Deutschland ohne Einschränkungen funktionieren. Der Verweis auf „extreme Standorte“ erscheint als unzureichende Erklärung, da das Problem auch andernorts auftritt.

Fragen an Viessmann

  • Gibt es Lösungen auf Kulanzbasis für Betroffene?
  • Wie bewertet Viessmann die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis?
  • Ein Rechtsstreit wäre für alle Parteien belastend – gibt es präventive Maßnahmen?

Diskutiert gerne eure Erfahrungen und teilt Lösungsansätze!

796 ANTWORTEN 796

@OptimusOne  schrieb:

Nein. Nur mit Wärmebildkamera .Oder Infrarot Thermometer...


Man könnte auch eine / zwei 230 V AC LED einbauen an der Ausseneinheit einbauen und mit den Schaltausgängen verbinden...

 

 

 

[ 151-A, 8 kW, 190 l WW integriert, ohne Puffer, 180 m2 FBH, ViCare ERR Steuerung ]

@OptimusOne  schrieb:

Hab diesen hier, auch gut für den hydraulischen Abgleich.

ThermoPro TP30 Infrarot Thermometer


Wo haben Sie da die Temperaturen gemessen?

Bei mir hat das an den Ausgängen der FBH überhaupt nicht funktioniert.

So ein IR-Thermometer zeigt ja die Temperaturen in Abhängigkeit von der Reflektion der Oberfläche des gemessenen Materials an. Bei alten Kupferrohren konnte ich da keine verlässlichen Messungen durchführen.

 

 

[ 151-A, 8 kW, 190 l WW integriert, ohne Puffer, 180 m2 FBH, ViCare ERR Steuerung ]

Man kann die Temperatur des Heizbandes oder der Innenseite des Ventiatorrings gut mit einem Infrarotthermometer direkt anmessen, vorausgesetzt es hat einen eingebauten Laserpointer um richtig auf den Messpunkt zielen zu können. Wenn man durch das vordere Gitter messen will muss man das Messgerät direkt vor einem Gitterspalt ansetzten um den Messensor nicht abzudecken bzw. damit er freie Sicht auf das Objekt hat. Es ist aber keine Präzisionsmessung auf ein Grad genau, das reicht jedoch vollkommen um den Einschaltzustand der Heizung zu erkennen.

 

Glänzende Metalle haben einen relativ hohen Messfehler,  aber lackierte Metalle lassen sich problemlos messen. Das Heizband ist aus Silikon und stellt da auch kein Problem bezüglich der Messung dar.

 

Man könnte provisorisch eventuell auch ein sehr kleines, flaches Stück Eis aus dem Gefrierfach oben auf das Heizband auflegen (lässt sich mit einem Stab durch das Gitter reichen), und dann beobachten ob es schmilzt. 😉

@Peter52 

 

ja wie man mit einem IR-Thermometer die Ventilatorringheizung misst, ist mir schon klar... 😉

Es ging um Zitat @OptimusOne:

Hab diesen hier, auch gut für den hydraulischen Abgleich....

 

Das war bei mir nicht möglich, wegen der Messfehler bei metallischen Oberflächen (CU-FBH Rohre).

[ 151-A, 8 kW, 190 l WW integriert, ohne Puffer, 180 m2 FBH, ViCare ERR Steuerung ]

Ne da ist schwierig, das stimmt.

Ich habe HZK und diese einfach unten zum Ablauf gemessen.

Für mich hat das so gereicht.

Auf den Leitungen direkt habe ich keine verlässlichen Werte erhalten.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

Das Messen der Zu- und Ablauftemperaturen an Heizleitungen ist komplexer. Einerseits ist die Infrarottemperaturmessung an Metallen nicht ganz genau, sie müssen zumindest stark oxidiert sein oder lackiert. Ein größeres Problem ist aber die Oberflächentemperaturverteilung, z.B. an Verschraubungen, und abhängig vom Material und der Materialdicke wegen der Leitfähigkeit (Edelstahl ist sehr schlecht, Messing mäßig). Man will ja die Innentemperatur (Wasser) bestimmen. Da hilft nur eine geeignete Stelle und dann ein Kontaktthermometer unter eine (eventuell selbst für die Messung gewickelte) thermische Isolierung schieben.

 

Das Bild zeigt die Temperaturverteilung an einem Heizkörper (Zu und Ablauf). Zuverlässig wäre hier nur das kurze aus der Wand austretende Kupferrohrstück, die dickeren Teile wie Verschraubungen kühlen bis zur Oberfläche zu stark aus.

 

Das 2. Bild zeigt meinen Versuch die Fußbodenheizungszuleitungen an der Kellerdecke zu prüfen zur Optimierung der Umwälzpumpenleistung. Hier war es nur möglich, Thermoelemente zur Messung unter die Isolierung zu schieben wenn man auf einige zehntel Grad genau messen möchte.

Heizkörper Zulauf_Rücklauftemperatur.jpg
FB-Heizung Zulauf_Rücklauftemperatur.jpg

Ich konnte zufällig eine Abtauung bei - 2°C beobachten.

Die Wärmepumpe verhält sich bei - 2°C anders als bei +1°C bei der letzten Abtauung die ich beobachtet hab da waren die Ventilatoren beim Abtauen aus. Heute gingen die Ventilatoren auch aus aber nach kurzer Zeit immer wieder kurz an und haben den Dampf durch die Ventilatoren gesaugt. Der obere Ventilatorring war vor der Abtauung weiß vom Frost, der untere nicht aber da sah ich Schleif Spuren vom Ventilator und ganz leichtes klopfen.

Nach der Abtauung waren die Ventilatorringe feucht vom Dampf.

Nach 20 Minuten Laufzeit schaut es relativ gut aus, aber am Wochenende soll es - 6°C haben dann muß ich schauen wie sie sich verhält. 

Ich konnte gestern Abend dieses Video (mit Ringheizung) machen.

Mir ist aufgefallen, dass die Ventilatoren am Ende für den Bruchteil einer Sekunde ein, dann wieder aus- und kurz danach dauerhaft eingeschaltet werden. Ob dieses Verhalten neu ist weiß ich nicht. So genau habe ich mir das zuvor nicht angesehen.

 

Abtauvorgang-Front.gif

Sollten die Lüfter mit dem Update nicht während dem Abtauen kurz rückwärts laufen und den Dampf nach hinten ausblasen.

Bei dir kommt der Dampf wieder vorne raus.

Das war meine Vermutung, machen die aber nicht.

@JoL ich hab die Ringheizung noch nicht und bei meiner liefen die Ventilatoren in Intervallen immer wieder kurz als der Dampf entstand.

Das war mit der alten Software nicht 

Während des Abtauens kommt's auch hinten heraus- ob dabei die Ventilatoren liefen weiß ich nicht, ich denke aber das ging auch ohne.

Ich bin die ganze Zeit an der Wärmepumpe gestanden als sie Abtaute und die Ventilatoren drehten nicht rückwärts 

So….kurzes Fazit nach perfekten Wetterbedingungen in dieser Woche  ( Nebel, Schnee und Temperaturen knapp unter 0 Grad ) …..der Ventilatorring ist auch OHNE Ringheizung komplett eisfrei !

ich weiss nicht was das neue Update genau macht, aber wo ich letztes Jahr ständig bei genau diesen Wetterverhältnissen mit Enteiser vor der Wärmepumpe gestanden habe , ist jetzt kein Eis mehr am Ring zu sehen und somit auch kein Anschlagen..

Anscheinend macht das neue Update seinen Job

Heute konnte ich das erste mal den neuen Abtauvorgang "bestaunen" 

Irgendwas hat Viessmann plötzlich geändert.

Die Wärmepumpe startet den Abtauvorgang ganz normal (Ventilatoren drehen) dann wird abgeschaltet weil die Abtauenergie bereitsteht, daraufhin konnte ich nun beobachten wie sich die Ventilatoren in einem Abstand von ca 30 Sekunden weitere 30 Sekunden zuschalten, und das ganze 5 mal.

Schön zu sehen in meinen Screenshot und ein Video das ich dabei gedreht habe.

Mir ist ausgefallen das das Eis länger braucht bis der Verdampfer eisfrei ist weil die Ventilatoren immerwieder anlaufen dadurch wird wohl auch die das Temperatursoll von bisher 50 Grad auf 60 Grad beim Abtauen angehoben damit mehr Energie zur Verfügung steht. Aber der Dampf wird immer wieder rausgeblasen. Der gesamte Abtauvorgang dauerr nun auch ca 2 Minuten länger. Abwarten was noch weiteres rauskommt..

 

Geänderter Abtauvorgang:

Screenshot_20251121_103321_Gallery.jpg

 

Bisheriger Abtauvorgang:

Screenshot_20251121_103154_Home Assistant.jpg

 

Hier das Video im Anhang:

 

Bei einer von der Anlage gemessenen Außentemperatur von knapp unter 0°C habe ich jetzt auch einen anders ablaufenden Abtauvorgang im Diagramm gesehen: VL/RL zur Außeneinheit werden zu Anfang auf 60°C erwärmt und während des Abtauens werden die Ventilatoren mehrmals eingeschaltet und ausgeschaltet.

 

Möglicherweise wird durch dieses Intervall-Ansaugen versucht, dass der Ventilator und Ventilatorring sich durch die warme Luft und den warmen Wasserdampf langsam aufwärmen, so dass es da zum Schluss des Abtauvorgangs weniger Eisbildung gibt.

 

Ob das aber wirklich ausreicht wenn es deutlich kälter und viel nebeliger wird, kann ich nicht sagen, dafür bräuchte es ja eine wirklich vergleichbare Wettersituation zu der im Januar.

 

Screenshot 2025-11-21 140215.png

….was meinst du mit plötzlich ? hattest du vorher trotz neuer Software andere Eindrücke ?

….ich habe das neue Update auch installiert, auch deutlich Minusgrade vor Ort….aber dieses fünfmalige Anlaufen des Ventilators konnte ich auch heute bei keinem einzigen Abtauvorgang feststellen….der Abtauvorgang bei meiner Anlage sieht optisch genauso aus wie vor dem Update, der Ventilator steht die ganze Zeit des Abtauens still…..aber wie ich schon geschrieben habe, trotzdem keine Vereisung mehr… alles am Ring ist Eisfrei….das war vor dem Update deutlich anders

Wie liest du die Daten aus? 

Ich konnte mit der neuen Version noch keinen Abtauvorgang beobachten. Ich habe aber gerade im ViEventLog gesehen, das bei mir heute morgen ein Abtauvorgang mit 26 Minuten deutlich länger gebraucht hat (normal immer 7-8 Minuten). Ich frage mich natürlich was der Grund sein kann. Aber jetzt lese ich hier das Temperatursoll jetzt auch mal 60° ist. Möglicherweise war das der Grund?


@Mr_Vito  schrieb:

Mir ist ausgefallen das das Eis länger braucht bis der Verdampfer eisfrei ist weil die Ventilatoren immerwieder anlaufen dadurch wird wohl auch die das Temperatursoll von bisher 50 Grad auf 60 Grad beim Abtauen angehoben damit mehr Energie zur Verfügung steht. Aber der Dampf wird immer wieder rausgeblasen. Der gesamte Abtauvorgang dauerr nun auch ca 2 Minuten länger.

 


 Aufgrund der beschriebenen deutlich höheren Abtautemperatur des Wärmetauschers und gemessenen höheren elektrischen Leistung, und der längeren Ablaufdauer, scheint die Softwarelösung vom Energieverbrauch her eher schlechter zu sein als die Ventilatorringheizung.



@Peter52  schrieb:

 Aufgrund der beschriebenen deutlich höheren Abtautemperatur des Wärmetauschers und gemessenen höheren elektrischen Leistung, und der längeren Ablaufdauer, scheint die Softwarelösung vom Energieverbrauch her eher schlechter zu sein als die Ventilatorringheizung.

...das hatte ich fast befürchtet, nach den ersten als "deutlich wärmer" empfundenen Abtauvorgängen.


Wahrscheinlich wird auch nicht nach mit/ohne Ventilatorringheizung unterschieden...


 

[ 151-A, 8 kW, 190 l WW integriert, ohne Puffer, 180 m2 FBH, ViCare ERR Steuerung ]

….verrückt….soeben hat meine Anlage auch das erste Mal diesen neuen Abtauvorgang ausgeführt….kann es möglich sein, das das heute erst freigeschaltet wurde ???….genau wie beschrieben hat der Ventilator während des Abtauvorgangs mehrmals gestoppt und angelaufen…insgesamt hat es etwas länger gedauert, aber das wichtigste ist…. eine Vereisung im Ring ist nicht mehr vorhanden….hier haben wir aktuell -2 Grad und Nebel.

 


@Steffen007  schrieb:

Wie liest du die Daten aus? 


Direkt vom externen CAN-Bus der Anlage mit Open3E und dann wandern die Daten in Home Assistant und werden da verarbeitet und angezeigt.

 

Okay 

An Open3e sitz ich auch gerade aber ich will es in www.evcc.io einbinden. Bekomm es aber nicht hin 


@MiRu13  schrieb:

….verrückt….soeben hat meine Anlage auch das erste Mal diesen neuen Abtauvorgang ausgeführt….kann es möglich sein, das das heute erst freigeschaltet wurde ???

 


Hmmm. Anscheinend passiert das "neue" Abtauen nicht immer.

 

Gerade war bei mir (von der Anlage gemessene Außenlufttemperaturen wieder knapp unter 0 Grad) ein Abtauvorgang auf die "alte Art". Der VL/RL der Außeneinheit wurde vorab NICHT auf 60 Grad hochgeheizt (er blieb wie früher auf 50 Grad) und der Stromverbrauch ist dabei auch NICHT für 4-5 Minuten bis auf fast 5 kW hochgegangen (er bleib wie früher bis zum Umschalten unter 3 kW) und die Ventilatoren sind auch während des Abtauvorgangs nicht in Intervallen angeschaltet worden (sondern wie früher während der ganzen Zeit aus geblieben).

 

Ich habe ja den leisen Verdacht, dass jemand von der Viessmann-Bereitschaft hier mitliest und dann als Schabernack einfach Remote die Modi ändert um uns zu verwirren.  😂 🤣

 

Geht mir auch so der letzte Abtauvorgang war wieder der alte..

Habe mit Ventilatorringheizung..

Ich frage mich wirklich was Viessmann unter bestimmten Bedingungen meint.

Bei mir war der modifizierte Abtauvorgang da als meine Anlage Warmwasser bereitet hat. An den Außentemperaturen kann es nicht liegen da ich heute tagsüber ständig im Minusbereich war.

Lg