Hallo @millih2g! Der Punkt mit der Vorhersage des solaren Wärmeeintrags ist absolut richtig. Genau solche Effekte machen eine allgemein gültige Automatisierung schwierig, weil sie stark von Gebäude, Orientierung, Verschattung und Nutzung abhängen. So schwierig finde ich das gar nicht. Schon mit den heutigen Mess- und Rechenwerten der WP kann ich eigentlich ganz gut die solaren Erträge als Differenz zur erwarteten Heizleistung ermitteln. Diese beträgt nach DIN 12831 Berechnung 275W/K, während ich über die WP reale Werte von bis zu 265W/K in dunkelsten Winterwochen messe. Bei besonders kalten Winterwochen (mit Sonnenschein) liegt der Wert eher zwischen 200 und 220W/K. Bisher kann ich diese Werte aber auf Grund fehlender Komponenten leider nicht auf Stunden oder Tagesbasis erfassen, sondern nur auf Wochenbasis. Auch eine eigene Wetterstation habe ich derzeit noch in Betrieb genommen, um die Werte genau zu validieren, aber grundsätzlich sieht die überschlägige Rechnung schon sehr gut aus und entspricht meinen Berechnungen für den Energiebedarf mit solaren Gewinnen. Der Punkt mit der Vorhersage des solaren Wärmeeintrags ist absolut richtig. Genau solche Effekte machen eine allgemein gültige Automatisierung schwierig, weil sie stark von Gebäude, Orientierung, Verschattung und Nutzung abhängen. Ich denke hier muss man sich einfach auf die Messwerte der WP und anderer Sensoren im Haus stützen und die Temperaturen im Haus recht konstant bleiben. Verlässliche Messwerte für die Heizleistung bekommt man natürlich nur, wenn nicht andauernd die ERRs, die Rollladensteuerung oder die Belüftung dazwischen funken. Aber und auch einen WW-Zirkulation kann die Messwerte ziemlich verfälschen. Für all diese Störgrößen muss man dann Modelle entwickeln. Mal sehen, ob ich eines Tages dazu komme. Gruß Gwyn
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