Hallo Rudi, die e-Funktion gilt als so genannte Sprungantwort. Es gibt sowohl eine IIR-, als auch eine FIR-Implementation, die annähernd auf das gleiche hinauslaufen. FIR entspricht einer Faltung und benötigt n letzte Werte (Tap-Filter), IIR benötigt nur einen, ist quasi die Sparversion. FIR ist verbreiteter in der praktischen Anwendung. Wichtig ist für beide Varianten, dass die Filterung nicht auf bereits quantisierte Werte (auf 0,1 Grad gerundet) angewandt wird, sonst bekommst du diese Buckel-Artefakte. Ich würde deshalb gar nichts weiter unternehmen. Bist du denn sicher, dass nicht der gefilterte Temperaturwert vorliegt? Ich sehe bei mir zwar schnelle Schwankungen an der Wetterstation, aber nicht bei der Vitocal. Mir scheint das der bereits geglättete Wert zu sein. 73 - Kay-Uwe Edit: Hab mir mal die Temperaturverläufe der Wetterstation und der Vitocal übereinandergelegt. Ist doch wohl ungefiltert ... Wetterstation: ViEventLog: Edit 2: Das ist ja noch stärker quantisiert als ich angenommen hatte. Keine 0,1-°C-, sondern ungefähr 0,5-°C-Schritte. Aber kein stabiles Raster, das muss ich erstmal verstehen ... Obiges Bsp.: 7,4 7,9 8,4 8,9 9,4 9,9 10,4 10,9 11,4 10,9 8,3 7,6 7,1 8,1 8,8 8,3 7,8 6,8 7,3 Überlagert ist auch eine zeitlich grob und unregelmäßig quantisierte Abtastung.
... Mehr anzeigen