Wurde mein Volumenstrom durch Fernwartung geändert?
Vorher 1950l/h geändert auf 1210 l/h.
Vorlauftemperatur 60,5 °C. Spreizung 4,8
Laut meiner Heizkurve soll die Vorlauftemperatur 36°C sein.
Was soll ich mit 60,5 °C Vorlauftemperatur machen?
Danke und Grüße
Ich dachte anfangs ja auch an das Problem mit den Eingängen. Es sieht aber so aus, dass der Erzwungene Betrieb nicht dauerhaft, sondern vermutlich erst mit entsprechenden Sonnenstunden auftritt. Deshalb würde ich die Abschaltung versuchen. Leider wissen wir insgesamt zu wenig über die Gesamtanlage. Normalerweise müsste der HB ran. Mir scheint aber, der hat auch seine Grenzen.
Wie alt ist deine Anlage und welches PW hast du probiert?
1 Jahr; vieservice
Es lautet viservice. Wenn das nicht geht, kannst du vimaster probieren.
Bevor du etwas änderst, ermittle erst einmal deine SW Version. Siehe oben.
Das erste i weglassen: VISERVICE
Weiter oben steht es mit "ie".
Ich probiere es nochmal.
Es hat geklappt!
SG auf inaktiv gestellt - Normalbetrieb.
Kennlinie auch wieder eingegeben.
Soll ich die Heizung wieder einschalten? Brauchen tue ich es nicht - es ist schön warm hier.
Danke, nun bin ich gespannt was morgen passiert.
Danke und Grüße
Das ist doch gut.
Jetzt musst du aber grundsätzlich klären, wie das Zusammenspiel von PV und WP sein soll und ob es ein Problem mit den empfindlichen Eingängen und der kapazitiven Kopplung in den angeschlossenen Kabeln gibt. Weißt du, wie lang die Kabel an den SmartGrid Eingängen sind?
Sorry? Mein Fehler. Gut das die anderen aufpassen!
Nein, und da habe ich überhaupt keine Ahnung.
Wo finde ich diese?
Dann solltest du das mit dem HB und/oder EL klären. Beide wissen hoffentlich, was sie dir verrbaut haben. Ist die PV von Viessmann oder eine anderes Fabrikat?
Da du auch WW haben möchtest, solltest du die WP wieder einschalten. Wenn du jetzt in das Servicemenü kommst, kannst du schauen, ob und bei welcher Temperatur die Sommersparschaltung für den Heizbetrieb aktiviert wird.
Siehe hier
Sie sollte von Viessmann sein - war vertraglich vereinbart.
Angeblich hatte Viessmann in dieser Zeit Lieferschwierigkeiten.
Ich habe es geglaubt. Ich hatte es im Internet überprüft und stimmte wohl.
Nun ist es Aiko Neostar 2S+Doppelglas Aiko-A460-MAH54DB 460 Watt.
Energiemanagementsystem Fronius Smart Meter TS65A-3direkt, 3 phasig.
Mehr schreibe ich jetzt nicht ab,
Dann hast du sicher auch einen Fronius Wechselrichter. Dieser ist wahrscheinlich über Relais mit den SmartGrid-Eingängen der WP verbunden. Eigentlich sollte dieser nur den Bevorzugten Betrieb einschalten. Evtl. besteht aber das Problem mit den Eingängen oder es wurde falsch verdrahtet. Zumindest hat es wohl niemand wirklich getestet. Das musst du dann mit deinen HB/EL klären. Da es hier um Netzspannung geht, will ich da auch keine weiteren Tipps geben.
Ja. Fronius Symo Gen 24 10.0 Plus.
Was könnte da was mit was nicht funktionieren.
ich bedanke mich sehr für die seriösen und fachkundigen Auskünfte.
Ich werde mich wieder melden.
Viele Grüße
Zitat @Pingu
Das selbe hatte ich an einer Anlage da war nur das blanke Kabel an der WP ohne Wechselrichter angeschlossen. Es kommt eine Induktionsspannung an und dies wird als Smart Grid erkannt.
Da hast du möglicherweise ins Schwarze getroffen.
Wie soll man (auch der HB !) so einen Fehler erahnen ? Im Grunde ein Ding der Unmöglichkeit.
Ein offenes Kabel (was im Grunde stromlos ist) mit kaum messbarer minimaler Spannung und minimalem Strom (im kaum messbarem Bereich) löst ein Relais in der WP etc. aus ? Ich bin erschüttert.
Das erkläre mal dem HB, der hält das offene Kabel in der Hand und es soll dann so die WP steuern ?
Das Gesicht vom HB will ich sehen. Ev. hält er noch mal den Finger dran und die WP startet ? 🤣
Dann ist der Mann "fertig mit der Welt" .
Die anliegende Netzspannung ist durchaus messbar und es ist kein Relaiseingang mehr. Das Problem ist seit Jahren bei Viessmann bekannt und steht in der Fehlerdatenbank. Die HBs sollten das Problem und die Lösung also kennen. Und VM hätte es längst beseitigen müssen.
Das erste Mal ist es mir vor ca 2,5 Jahren aufgefallen als im Winter um ca 18 Uhr bei vollkommener Dunkelheit eine Anlage dauerhaft im erzwungenen Betrieb stand. Also Smart Grid aus und den Elektriker ein Löschglied einbauen lassen.
Die anliegende Netzspannung ist durchaus messbar und es ist kein Relaiseingang mehr. Das Problem ist seit Jahren bei Viessmann bekannt und steht in der Fehlerdatenbank. Die HBs sollten das Problem und die Lösung also kennen. Und VM hätte es längst beseitigen müssen.
Mit >2 M Ohm Eingang MM kann man natürlich "irgendeine" Spannung messen, ja nach Länge, aber dabei von "Spannung" zu reden, das ist schon übertrieben.
Unerklärlich ist mir warum die Hardwareentwickler so einen empfindlichen Eingang vorsehen, anstatt ein einfaches Finder Relais mit Spule zu verwenden.
Außer einem Insider kommt doch kein Mensch auf so einen Bug.
HB und ein Problem mit Induktionsspannung "kennen" y Ampere die einen Halbleitereingang durchsteuern ? - Naja, die haben tlw. nicht mal ganz elementare Kenntnisse und Fähigkeiten.
VM und "Beseitigen" ? Weiß du was ein neues Platinenlayout kostet ? Bei Carrier ( = VM- für den der es nicht weiß) hat man das sicher schon mal kalkuliert....
@Küstenpumpe schrieb:Mit >2 M Ohm Eingang MM kann man natürlich "irgendeine" Spannung messen, ja nach Länge, aber dabei von "Spannung" zu reden, das ist schon übertrieben.
Genau das macht aber der hochohmige Eingang.
Unerklärlich ist mir warum die Hardwareentwickler so einen empfindlichen Eingang vorsehen, anstatt ein einfaches Finder Relais mit Spule zu verwenden.
Ein Relais würde heute keiner mehr nehmen. Das ist schon ok. Aber der Eingang muss korrekt dimensioniert sein. Das eigentliche Problem entsteht aber dadurch, dass man mit der 230V AC-Spannung arbeitet und nicht mit einer niedrigen DC-Spannung. Da würde nichts überkoppeln und die Ankopplung und Verdrahtung wäre viel entspannter.
Außer einem Insider kommt doch kein Mensch auf so einen Bug.
HB und ein Problem mit Induktionsspannung "kennen" y Ampere die einen Halbleitereingang durchsteuern ? - Naja, die haben tlw. nicht mal ganz elementare Kenntnisse und Fähigkeiten.
Der HB muss das Problem gar nicht verstehen. Aber er sollte in der Fehler-DB (für die Partner) nachsehen können oder den TD fragen. Bestenfalls wird in den Schulungen auf solche Fehler eingegangen, damit nicht jeder erst über das Problem fliegen muss. Ein Hinweis in der Installationsanweisung wäre natürlich auch hilfreich.
VM und "Beseitigen" ? Weiß du was ein neues Platinenlayout kostet ? Bei Carrier ( = VM- für den der es nicht weiß) hat man das sicher schon mal kalkuliert....
Ja, gehört zu meinem Tagesgeschäft. Wir haben schon wegen ganz anderer Kleinigkeiten geändert, weil es vom Kunden sonst nicht akzeptiert wird.
Eigentlich sollte Viessmann jeder OneBase-Wärmepumpe mit diesen "kaputten" Schalteingängen ein paar RC-Löschglieder beilegen.
Aber ich habe dieses Problem hier auch: Der HB möchte den RC nicht im IDU-Anschlußkasten einbauen, und verweist auf den Elektriker und einen Einbau im Verteilerschrank, und der Elektriker möchte den RC nicht im Verteilerschrank einbauen und sagt, dass es sich um ein Problem der Wärmepumpe handelt. Und jetzt liegt das Ding, was ich dafür gekauft habe, hier rum. Na ja, ich hab eh noch kein Smart Meter, und möchte auch partout keins, und Rundsteuerempfänger werden auch nicht mehr verbaut ...
LG, Sebastian
Kann mir bitte jemand das fachliche Schlagwort für den Elektriker geben.
Ich würde es sonst sicherlich unverständlich ausdrücken.
Danke und schönen Sonntag
Nachdem ich gestern wieder die Heizung angestellt habe, ist der Volumenstrom immer Null.
Die Vorlauftemperatur vom Heizkreis ist 23,2°C. Vom Wärmerzeuger 31,2 °C.
Die Anlage läuft wahrscheinlich nicht, da keine Wärme angefordert wird?
@ManneHeini12 schrieb:Kann mir bitte jemand das fachliche Schlagwort für den Elektriker geben.
Ich würde es sonst sicherlich unverständlich ausdrücken.
Danke und schönen Sonntag
Es muss geklärt werden, wodurch der Erzwungene Betrieb aktiviert wird.
Grundsätzlich kann das nur durch die für SmartGrid zuständigen Digitaleingänge passieren, wenn wir eine EEBUS-Verbindung mit ziemlicher Sicherheit ausschließen können.
Möglich wäre, dass das Relais vom Wechselrichter fälschlicherweise beide Digitaleingänge schaltet und somit den Erzwungenen statt des Bevorzugten Modus auslöst oder es ist das bereits beschriebene Problem der empfindlichen Eingänge. Denkbar ist auch, dass das Relais korrekt den Eingang für den Bevorzugten Betrieb schaltet und dann die verstärkte kapazitive Kopplung im Kabel zusätzlich den zweiten Eingang aktiviert, so dass letztlich der Erzwungene Betrieb entsteht.
Für das Kopplungsproblem gibt es einen Eintrag in ViAssist, den sich dein HB in ViGuide anzeigen lassen kann.
Zutreffend ist
und die Lösung ist
Früher sah der Eintrag mal so aus:
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| # | Ursachenbeschreibung |
| #1 | Induktionsspannung führt zu aktivem digitalen Eingang |
| Die Problematik liegt in der geringen Schaltschwelle von ca. 13 VAC → Diese Spannung kann durch kapazitive Kopplung auf den Leitungen erreicht werden | |
| Je nach Bauteiltoleranz kann diese Schwelle ggf. auch noch niedriger sein. |
| Benutzer | Anzahl |
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| 13 | |
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