Liebe Viessmann-Community,
zunächst wünsche ich allen hier ein gutes und gesundes Neues Jahr.
Mich umtreibt aktuell mit Blick auf den Stromausfall in Berlin die Frage nach der Frostsicherung der Ausseneinheit. Neben möglichen alternativen Wärmequellen in solch einem "worst case"-Szenario (Minusgrade plus tagelangem Stromausfall) frage ich mich, was passiert mit meiner Luft-Wasser-Ausseneinheit bzw. wie kann ich sie vor Frostschäden schützen. Gibt es hier praktische Handlungsempfehlungen seitens Viessmann? Mir scheint, Stromausfälle sind ein doch nicht so unwahrscheinliches Ereignis.
Viele Grüße
Mario
Mmh,hier in Dresden gab's mal einen grossflächigen Ausfall. Allerdings nur wenige Stunden. Ursache war ein metallbedampfter Ballon,welcher einen Kurzschluß ausgelöst hat. Und bei Görlitz ist gestern auch der Strom weg gewesen. Ursache unbekannt. Grössere Schäden gab's aber auch hier keine.
Wegen der Sollbruchstelle, in einem anderen Thread wird die erwähnt und soll den Verflüssiger schützen.
Funktion rein theoretisch ?
Aber was ist mit Vor- und Rücklaufleitungen vom, zum Haus ?
Wenn die ODU komplett durchfriert, incl. allen Leitungen vom/zum Haus, dann wird es sicher später nicht damit getan sein, ein "Sollbruchventil" zu erneuern.
Daher sind die Skandinavier mit Split Anlagen schon gut bedient.
Stunden sind kein Thema. Aber Berlin Dauerfrost heute -3 bis -7 morgen bis -8 Grad Vorhersage ist schon ne andere Hausnummer.
Ich meinte das im Bezug auf : ,,...einen Fall,welcher nie eintritt....,,
Das Problem zum EInfrieren und Platzen sehe ich vorrangig am Übergang VL/RL in die WP. Wie wir schon oft, zu oft in Beiträgen gesehen haben, fehlen unter der WP 5-10cm Isolierung auf den Rohren.
Hier dürfte der Frost, (auch) aufgrund Windchill zuerst ansetzen.
"...Übergang VL/RL in die WP."
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll sich dort lt. @Flo_Schneider wohl eine Sollbruchstelle befinden.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, im Pumpengehäuse. Und wenn das Ding den Verflüssiger schützen soll, wohl direkt an dem ?
Ich meine die Anschlüsse der Leitungen an die WP, unten sichtbar. In vielen Threads an gesprochen ob die ISO vom HB so korrekt wäre.....
@Küstenpumpe schrieb:Das Problem zum EInfrieren und Platzen sehe ich vorrangig am Übergang VL/RL in die WP. Wie wir schon oft, zu oft in Beiträgen gesehen haben, fehlen unter der WP 5-10cm Isolierung auf den Rohren.
Hier dürfte der Frost, (auch) aufgrund Windchill zuerst ansetzen.
"Windchill" beschreibt ein Gefühl... das hat mit dem techn. Prozess des Einfrierens und der Ausdehnung des Heizwassers bei niedrigen Temperaturen nichts zu tun.
Weniger, als Außentemperatur wird's nicht geben, was dazu beitragen könnte.
Worst Case sind dann Rohre wie in diesem Beitrag
@wubl schrieb:Man sollte immer diese Anlagen in der Gebäudeversicherung gegen solche Schäden mit versichern.
Wobei man dann auch immer ins Kleingedruckte der Haftungsausschlüsse schauen sollte. Nicht in wenigen Verträgen werden Schäden durch "Unruhen" und/oder terroristische Anschläge ausgeschlossen.
Der letzte größere/längere Stromausfall hier ist zwar bereits 20 Jahre her ( https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnsterl%C3%A4nder_Schneechaos ) aber Anschläge/Sabotage am Stromnetz (wie aktuell in Berlin) sind leider eine reale Gefahr vor dem unser Stromnetz nie geschützt werden kann.
Und der finanzielle Aspekt ist ja auch nur ein Teil der Gesamtbetrachtung. Bei einem Großschadensereignis, bei dem viele Anlagen quasi auf gleiche Art kaputt gehen (einfrieren) wird es dabei und danach ja einen Engpass an Monteuren und Ersatzteilen geben. Wie man am Thema "Ventilatorringheizung" vor einem Jahr sehen konnte, sind dann Ersatzteile schnell vergriffen und es kann mehrere Monate dauern, bis sie wieder verfügbar sind.
Den Schaden an der Anlage durch Einfrieren der ODU/Rohre zu minimieren ist daher auch wichtig, um die Anlage danach möglich schnell wieder in Betrieb nehmen zu können.
Daher habe ich auch Interesse daran, eine einfache Anleitung zu bekommen, was man als Laie (HB wird auch Stromausfall haben und wird telefonisch nicht erreichbar und überlastet sein) bei einem mehrtägigen Stromausfall bei Minusgraden machen kann um den Schaden an der ODU zu minimieren.
Ja da geb ich dir Recht.
Allumfassend deckt die Versicherung die WP. Im Rahmen der Gebäudeversicheung nicht ab.
Da ist vieles drin aber Krieg und Terror werden ausgeschlossen.
@JoL schrieb:
@Küstenpumpe schrieb:
"Windchill" beschreibt ein Gefühl... das hat mit dem techn. Prozess des Einfrierens und der Ausdehnung des Heizwassers bei niedrigen Temperaturen nichts zu tun.
Weniger, als Außentemperatur wird's nicht geben, was dazu beitragen könnte.
Windchill beschreibt die Abkühlungswirkung auf der Haut durch stärkeren Wärmeverlust durch stärkeren Wind und weil das als "Watt pro Quadratmeter" für Laien wenig anschaulich ist, hat man sich die Windchill-Temperatur (WCT) als anschaulichen Wert für die gefühlte Abkühlungswirkung ausgedacht.
Aber auch bei technische Anlagen und z.B. Hauswänden und Rohren kann es durch stärkeren Wind eine stärkere Abkühlungswirkung geben. Neben Verdunstungseffekten (falls vorhanden) auch durch erhöhte Konvektion und Zerstören der Grenzschicht.
Dünne nicht/schlecht isolierte Rohre mit direktem Luftkontakt dürften aber bei stehendem Wasser im Rohr nicht wegen dem Wind schneller einfrieren sondern weil die Wärmespeicherkapazität und "Wärmenachschub" gering sind und in Relation der Wärmeverlust an die Luft hoch ist.
Wenn ich kein Hybrid System mit Notstromversorgung für ein paar Tage hätte.
Würde ich nach einem Tag den Kleinen Terassen Ofen mit etwas Holz befeuern.
Und dahinter stellen. (WP steht frei)
Über Nacht eine Plane drüber ?
Oder einen Gas Heizpils falls vorhandem.
Ein Camping Kocher drunterstellen ?
Aber gut war mal der Hinweis, ich wollte nochmal beizeiten testen, ob die Vitocal automatisch in den
Notbetrieb wechselt wenn der Verdichter keinen Strom hat.
Gruß Frank
Gruß Frank
@Frankg63 schrieb:Oder einen Gas Heizpils falls vorhandem.
Ein Camping Kocher drunterstellen ?
Ich weiß nicht, ob das bei einer mit Propan gefüllten Anlage wirklich so eine gute Idee ist.
Stimmt auch wieder.
Aber Stromheizung fällt definitiv aus.
Und 5 Tage WP dürfte selbst für einen Elektro Auto Akku eine Herausforderung sein.
Gruß Frank
Hallo MM64,
die Außeneinheit hat eine Sollbruchstelle, welche dazu gedacht ist, die Außeneinheit vor einem größeren Schaden zu schützen. Der größere Schaden wäre ein Auffrieren des Verflüssigers und somit eine Undichtigkeit am Kältekreis. Sollte es zu einem längeren, nicht absehbaren Stromausfall kommen, raten wir dazu, die Rohrleitungen zu entleeren. Bei Unsicherheiten dabei, sollte sich an den jeweiligen Fachbetrieb gewendet werden.
Wenn eine Rohrleitung zwischen Haus und Wärmepumpe nicht isoliert ist, dann kann es selbstverständlich auch sein, dass ein Auffrieren an dieser Stelle geschieht. Die Sollbruchstelle dient in jedem Fall dem Schutz der Außeneinheit. Bei einem Stromausfall würden auch andere Heizsysteme wie Öl- und Gasgeräte nicht funktionieren.
Viele Grüße
Flo
Danke. Bei mir verbindet eine 10m Quadleitung im Erdreich die IDU und ODU. An den Anschlussstellen wurde isoliert und teilweise eingehaust mit Stopfwolle. Ja, ohne Strom funktioniert tatsächlich nicht viel. Bei Gasthermen wäre nur eine Alternativversorgung einfacher. Ist aber nun kein Thema mehr. 🙂
Bei einem Stromausfall würden auch andere Heizsysteme wie Öl- und Gasgeräte nicht funktionieren.
Da bin ich nicht bei dir....
Eine Therme oder ein Kessel mit einem 249 Euro Stromaggregat schon....
(Ich schreibe aus Erfahrung)
PS: Einfache 12V-230V (Camping) Wechselrichter in der Leistungsklasse um 1000 Watt nicht am Kessel, da der Anlaufstrom vom Brenner zu hoch ist und der WR im Anlaufmoment aussteigt. Therme könnte gehen.
Er hat ja geschrieben,dass eine Alternativlösung bei Gasthermen einfacher ist.
Meine Aussage bezog sich auf den Otto Normalverbraucher, der kein Notstromaggregat im Haus hat.
Viele Grüße
Flo
Die dürften bald ausverkauft sein...
😁
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