Ausstattung: Viessmann Vitodens 200-W, 32 kW, B2HF (Baujahr 2023) + 200 l Standspeicher, hydr. Weiche, Divicon mit Mischer und Umwälzpumpe, 32 Heizkörper, Mehrfamilienhaus. (Der Divicon mit Mischer wurde versehentlich eingebaut. Der Mischer wird demnächst deaktiviert.) Heute bemerkte ich rein zufällig ein Aussetzen des Heizbetriebs. Ohne dass ein erkennbarer Grund für das Abschalten vorhanden war, gingen gleichzeitig die Modulation (Brenner) und beide Heizkreispumpen (die interne des Vitodens und die externe des Divicon) aus. Diese Form des Abschaltens geschieht nach meiner eigenen Beobachtung nur beim Übergang vom normalen in den reduzierten Betrieb (Nachtabschaltung) und beim Wechsel in die Brauchwassererwärmung. Selbstverständlich läuft in dem Mehrfamilienhaus der normale Heizbetrieb von frühmorgens bis spätabends durch. Die Modulation lag mit ca. 20 bis 30% weit von der unteren Modulationsgrenze, 8% = ca. 2,5 kW, entfernt. Außerdem werden beim Unterschreiten der unteren Modulationsgrenze nicht die Heizkreispumpen abgeschaltet. Es erfolgte auch kein Umschalten auf Brauchwassererwärmung. Die Brauchwassertemperatur lag nach Anzeige noch über dem Sollwert bzw. noch mehr als 2 K über dem unteren Einschaltpunkt. Nach ca. 3 bis 4 min setzte der Heizbetrieb dann wieder ein, ohne dass ich eingegriffen habe: Die Modulation ging auf die gewohnten 34% (ca. 11 kW) und beide Heizkreispumpen liefen wieder an. Die Abschaltung erfolgte auch nicht, weil der Integralschwellwert erreicht worden wäre. In diesem Fall wird nämlich nur der Brenner, nicht aber die Pumpen abgeschaltet. Die Frage ist also: Wer oder was hat das kurzzeitige Aussetzen des Heizbetriebs veranlasst? Die viel schlimmere Frage lautet: Kann es sein, dass demnächst der Heizbetrieb aufhört und nicht mehr einschaltet, ohne dass ein erkennbarer Grund vorliegt?
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