Sorry, wenn ich Dir in allen Punkten widersprechen muss: 1. Ich bin beruflich monatelang im Ausland und habe keine Option zum manuellen Entwässern bei Stromausfall. 2. Meine Vorlauftemperatur liegt im Winter über kumulierte 16 h pro 24h bei nur 21...22°C (während Heizpausen) und selbst in den kumulierten 8h Heizzeit liegt diese wenig über 30°C, was mir Heiz-SCOP nahe 5 generiert. Die Reaktionszeiten, die bei -8°C Außentemperatur und Stromausfall typischerweise verbleiben, wurden im realen Versuch über mehre unterschiedliche Mono Block Anlagen untersucht. Das habe ich hier eingestellt für jeden zum nachlesen. 3. Eine Entwässerung nur mit Schwerkraft funktioniert hier nicht, da in der Außeneinheit ein Rückschlagventil einen solchen Vorgang verhindert. Bitte sichte dazu die entsprechenden Viessmann Anweisungen, in denen darauf hingewiesen wird, dieses Ventil im Entwässerungsfall manuell zu öffnen, wozu die Außeneinheit geöffnet werden muss. Daher funktionieren hier auch keine automatischen Entwässerungsventile zur Nachrüstung im äußeren Bereich der Außeneinheit. Auch Ablassmaßnahmen im Keller sind wirkungslos. Ich empfehle dazu die Sichtung der wasserführenden Komponenten und deren Anordnung innerhalb der Außeneinheit, womit klar wird, dass ohne offenes Rückschlagventil das Wasser nicht abfließen kann. 4. Eine gefrorene Außeneinheit wird sich nach Wiederverfügbarket des Stromnetztes garantiert nicht wieder in Betrieb setzen, da keine Wasserzirkulation durch vereiste und womöglich geplatzte wasserführende Komponenten möglich ist. Ein Wiederanlauf aus dem nicht gefrorenen Zustand ist möglich, allerdings reicht bereits ein verstopftes Filtersieb infolge Eispartikel für den Störungsmodus und das Filtersieb ist im Gegensatz zum Verflüssiger nicht isoliert. Ich habe dieses Thema für diese Anlage intensiv studiert, kenne das im Allgemeinen auch von meinem beruflichen Hintergrund und kenne den Stand der Technik bei Mono Blocks. Die einzige sinnvolle Lösung zur Nachrüstung ist eine Notstromversorgung, wenigstens der Inneneinheit (ohne Durchlauferhitzer und ohne Außeneinheit) zur Notstromversorgung der Steuereinheit und der Umwälzpumpe. Das würde immerhin die Reaktions-Zeit maximal solange verlängern helfen, solange das Haus als Wärmespender noch über Null Grad C verbleibt (wenn die Notstrombatterie ausreichend dimensioniert wäre). Solche Systeme gibt es kommerziell zur Nachrüstung. Viel weniger aufwändig wäre eine automatische Frostschutzentwässerung im Inneren der Außeneinheit, welche serienmäßig verbaut sein könnte und dabei das o.g. Rückschlagventil berücksichtigt. Das ist im Grundsatz jahrzehntealter Stand der Technik.
... Mehr anzeigen