Liebe Viessmann-Community,
zunächst wünsche ich allen hier ein gutes und gesundes Neues Jahr.
Mich umtreibt aktuell mit Blick auf den Stromausfall in Berlin die Frage nach der Frostsicherung der Ausseneinheit. Neben möglichen alternativen Wärmequellen in solch einem "worst case"-Szenario (Minusgrade plus tagelangem Stromausfall) frage ich mich, was passiert mit meiner Luft-Wasser-Ausseneinheit bzw. wie kann ich sie vor Frostschäden schützen. Gibt es hier praktische Handlungsempfehlungen seitens Viessmann? Mir scheint, Stromausfälle sind ein doch nicht so unwahrscheinliches Ereignis.
Viele Grüße
Mario
Eine Handlungsanweisung von Viessmann diesbezüglich würde mich auch interessieren.
Was sollen Vitocal Wärmepumpenbesitzer im Fall eines mehrtägigen Stromausfalls (aus welchem Grund auch immer) tun, damit die Wärmepumpe bei Frost keinen Schaden davonträgt?
Danke!
Hallo
Es kommt auf den Wärmpumpentyp an und wie alt die Anlage ist.
Moderne Viessmann Anlagen haben einen ausgeklügelten Frostschutz.
Auf jeden Fall die Außeneinheit entleeren damit das Wasser dort nicht gefrieren kann.
Innen absperren und draußen am Sieb entleeren.
@wubl schrieb:Hallo
Es kommt auf den Wärmpumpentyp an und wie alt die Anlage ist.
Moderne Viessmann Anlagen haben einen ausgeklügelten Frostschutz.
Gerne Datails dazu (Quellen) ! .... 🤔
(Ich dachte immer, die Vitocal 250-A wäre eine "moderne Anlage")
Reine Physik......
Ist pures Wasser im Heizkreiz , dann platzt die ODU bei Frost und langem Stromausfall. Da hilft auch kein "ausgeklügelter Frostschutz" wie von @wubl so euphorisch erwähnt. Ein echter "Frostschutz" wäre eine Befüllung mit Glykol-Zusatz, etc. im Heizkreislauf. Das wäre aber nicht "ausgeklügelt" sondern ein 100 Jahre altes Prinzip. Alles andere ist Kokolores an Aussage.
Bin mal gespannt wie viele Monos in Berlin über den Jordan gehen....
Man sollte nicht außer Acht lassen,dass der sehr lange Stromausfall in Berlin von gewissenlosen Terroristen verursacht wurde.
Ansonsten komm ich nicht umhin,Küstenpumpe zuzustimmen. Der ,,ausgeklügelte ,,Frostschutz würde nämlich nur funktionieren,wenn wenigstens Strom da wäre.
Wer also sicher gehen will,müsste sich ein Notstromaggregat hinstellen oder die Heizkreise mit Frostschutzmittel befüllen.
Ich hoffe sehr,dass die Berliner Anzeige erstatten.
Ein Notstrom Aggregat für eine WP ist aufgrund der nötigen Leistung ziemlich teuer.
Eine Gastherme oder ein Öler läuft mit einem 1-2Kw Baumarktjockel für 199 Euro.
Ggf. regt "Berlin" ja einige Hausbesitzer dazu an, ihre guten Gastherme im Förderwahn nicht zu verschrotten sondern bivalent zu werden.
Meine Idee wäre es, die Pumpe, die im Innengerät installiert ist direkt an einen Stromerzeuger anzuschließen. Dann wäre doch der Kreislauf zum Aussengerät gewährleistet? Eine Stellungnahme von Viessmann wäre natürlich hilfreich.
Alles andere ist Kokolores an Aussage.
Ich bitte um mehr Sachlichkeit.
Wie dem auch sei , ob einfrieren oder nicht.
Man sollte immer diese Anlagen in der Gebäudeversicherung gegen solche Schäden mit versichern.
und der funktioniert auch ohne Strom? Das würde mich positiv überraschen.
Ist "innovatiber" Frostschutz sachlich ? Technisch völlig unfundiert, aus den Fingern gesogen und damit wiegst du Leser in gefährlichem Glauben bzgl. Sicherheit. Schreibst du so was vorsätzlich ?
Wenn die Monos bei -8 Grad über Tage OHNE Strom durchfrieren ohne dass sie Entwässert wurden, krepieren sie.
Fakt !
Also eher eine HB-Aktivität, wenn man davon ausgeht, dass nicht jeder WP-Besitzer ein Handwerker oder handwerksnaher Typ ist.
Wenn du dazu technisch in der Lage bist, ist das die beste Lösung, der Anlage, wie auch immer Strom zu geben damit sie pumpen kann.
Im Haus werden es ja nicht so schnell unter Null Grad. Selbst 5 Grad Wasser aus dem Haus kann die ODU retten.
Ja, da hast du sicher Recht. Notstrom für WP sehe ich auch nicht als "einfache" Lösung (Leistung, Anschluss).
Wie ich schon schrieb, wubl wiegt mit dieser ******* Aussage die Owner im Frost ohne Strom in trügerischer Sicherheit.
Entwässern, was anderes hilft nicht.
Ein guter Hinweis. Meine WP ist Bestandteil der Wohngebäudeversicherung. Nur muss ich mal abklären, ob ein Stromausfall durch Sabotage einen Versicherungsfall darstellt.
Wenn die Versicherung die Betriebsanleitung der Mono studiert und dort Entwässern bei Frost ohne Strom steht, dürfte es nichts geben. Was steht denn bei den Monos dazu geschrieben ?
(Frost ohne Strom - selten genutztes Ferienhaus bspw.)
Ich bin bei Monos nicht so im Film, aber wenn es reicht die Sekundärpumpe zu bestromen, dann wäre es ne Lösung. Die 40 Watt bekommt man zusammen.
Nur, wer das kann, der kann auch draußen den Filter aufschrauben und innen eine oder zwei Verschraubung nach Außen, innen abschiebern und Ablassen.
Ich denke mal,Versicherung wird greifen. Die Versicherung kann sich das Geld beim Verursacher wieder holen. Aber dazu müsste wohl Anzeige erstattet werden.
Die Problematik längeren Stromausfalls bei Frost wurde hier im Forum schon mehrfach thematisiert, ohne dass ich zufriedenstellende Lösungen gefunden hätte.
Es gibt wohl in der ODU eine Sollbruchstelle (Rohrverbindung oder Ventil?), um den Frostschaden im Gerät zu minimieren.
Unklar bleibt, mit welchem Schadensumfang insgesamt an der ODU gerechnet werden muss und wie schnell dann die Reparatur möglich ist.
Als Nutzer hat man wohl kaum Möglichkeiten zur Schadensminimierung, da sich aus der ODU nicht ohne Weiteres das Wasser ablassen lässt.
Mich würde interessieren, ob ich verhindern kann, dass die Heizungsanlage im Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wird, denn es ist zu erwarten, dass über die Sollbruchstelle in der ODU die ganze Anlage leer läuft.
Wäre es sinnvoll, über die beiden 3-Wege-Ventile an der IDU Vorlauf und RL zur ODU abzusperren, wenn sich das Einfrieren der ODU abzeichnet?
Würde die IDU mit den beiden abgesperrten 3-Wege-Ventilen zur ODU bei wieder vorhandener Stromversorgung wieder starten und im Notbetrieb mit der Zusatzheizung heizen?
Mein erster Gedanke war frostsicheres Einpacken mit Dämmaterialien. Hilft sicher nicht ewig, aber verzögert das Unheil. Nun macht sich der Mensch (mich leider inbegriffen) zu 95% Sorgen um Probleme, die wahrscheinlich nie eintreffen werden. Ein wenig Vorbereitung würde aber helfen. Denn ohne Strom und bei Minusgraden machen Vorort-Arbeiten auch nicht viel Spaß. Bei großflächigen Ausfällen kommt das Thema Material- und Handwerkerknappheit dazu. Wie gesagt, was jetzt in Berlin traurige Wahrheit ist, muss ja nicht gleich woanders auftreten.
Ich frage mich dennoch, ob die Monoblockvariante ein gutes Designmodell ist. In Norwegen z.B. überwiegen wohl die Splitanlagen (meist Luft-Luft).
Ein guter Punkt. Mein Vor- und Rücklauf zur ODU können innen jeweils mit Hand abgestellt werden.
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