Leider gehört die Vitovalor PT-2 zu den Geräten, die bei mir nie richtig funktioniert haben. Viessmann hat daher einem Austausch zugestimmt. Nun kann man über Viessmann ja sagen was man möchte, allerdings finde Ich das Angebot die Vitovalor PT2 gegen eine neue Anlage aus dem Sortiment zu tauschen fair! Leider ist dich nicht so problemlos wie Ich zunächst gedacht habe. Dies liegt vor allem an den Verbauer der Vitovalor PT2, welcher sich nur sehr wenig Mühe gibt mir eine neue Anlage anzubieten. Leider bin Ich laut aktueller Aussage von Viessmann jedoch an den Heizungsbauer gebunden, der mir die Vitovalor ursprünglich eingebaut hat. Mit diesem Heizungsbauer komme ich im Planungsprozess leider nicht weiter. In seinem ersten Angebot schlug er mir zwei Vitocal 250-A A10 in Kaskade vor. Selbst mit Förderung und Rückkauf der Vitovalor wäre die Anlage so unwirtschaftlich, dass ich das Haus das ganze Jahr über mit Gas auf 40 Grad Celsius heizen könnte. Wir überlegen nun, eine Öl- oder Gasheizung einzubauen. Letztendlich könnte ich die defekte Vitovalor aber auch einfach drin lassen und würde sogar noch sparen. Zu meinem Haus: 320m² Bj 1971, Standort NRW, nahe Wuppertal Jahresverbrauch 37.000 - 38.000kWh Heizkreis 2 Fußbodenheizung Heizkreis 1 große Heizflächen (Vorlauftemperatur 0˚C = 39˚ / -10˚C = 45˚C) Die Vitovalor wurde auf 15,7kw gedrosselt und selbst bei -10˚C lief Sie kontinuierlich mit ca. 38% Modulation (Ich habe die 24kW Version) also etwa 9,5kW? Das Haus ist nicht zusätzlich gedämmt, lediglich die Fenster wurden erneuert. In denn nächsten Jahren/Monaten steht eine Erneuerung der Dachfläche, inklusive Aufdachdämmung an. Ich habe nochmal das Gespräch gesucht, allerdings besteht er auf zwei Vitocal 250-A A10 da selbst eine Vitocal bei -12˚C nicht genug Leistung bringt. Ich habe auch ein Angebot für eine Erdsondenbohrung, welche in NRW ja auch nochmal gut gefördert wird. Ich fände die Vitocal 300-G da gar nicht so uninteressant (Kälteleistung gem. Angebot 12,8kW). Auch der andere Heizungsbauer hat Schwierigkeiten, die Heizung auszulegen, ist aber optimistischer und bemüht, das erste Angebot genauer zu erstellen. Da ich laut aktueller Aussage von Viessmann jedoch an meinen damaligen Verbau der Vitovalor gebunden bin, hilft mir das derzeit nicht viel. Das Projekt steht nun schon seit sieben Monaten und mein bisheriger Heizungsbauer kommt einfach nicht in die Gänge. Nach mehreren E-Mails und Beiträgen hier im Forum scheint Viessmann den Heizungsbauer zwar unter Druck zu setzen, aber er möchte erst nach Beauftragung eine vernünftige Heizlastberechnung erstellen. Ich werde jedoch kein so liebloses Angebot zu diesen hohen Summen unterschreiben! Welche Auslegung würdet ihr bei diesen Daten annehmen? Würde eine Vitocal 250-A A19 nicht ausreichen? Oder wäre ggf, eine Umsetzung mit einer Vitocal 300-G möglich? @Flo_Schneider @Patrick_Zarges Könnt Ihr auf Eurem Wege nicht bitte mal anregen, dass Ich zu meinem bevorzugten Heizungsbauer wechseln kann?
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