Als erstes stell die Maximale Vorlauf Temperatur wieder hoch. Ich denke die 65-75 wirst Du bei -30 brauchen. Dann pass die Heizkurve wieder so an dass Du bei 0 Grad Außen 40 -45 Vorlauf hast. Bei -10 Grad 50-55 usw. Also eine Neigung 0,8-1. Niveau erstmal bei 0. Brauchst nur in der Übergangszeit oder bei Feinjustierung, fällt bei dir wohl weg. Normal testet man dies vor dem Umbau mit der alten Heizung wie weit man mit der Vorlauf Temp runter gehen kann. Ist jetzt Geschichte. Die Heizkörper konnte man mit der energetischen Sanierung und Förderung mit abrechnen. Evtl. kannst Du einen weiteren Antrag stellen wenn Du zwei Wohneinheiten ausweisen kannst (seperater Eingang). Vielleicht ist im alten Antrag noch Geld übrig. De facto hast Du zwei Möglichkeiten: Viel Geld für Strom Kosten bereit halten oder nach und nach die Heizkörper tauschen, besser wäre natürlich komplett alle raus oder manche Räume erstmal nicht beheizen beim teil Austausch. Mit neuen HZK brauchst ja weniger Vorlauf, dann bleiben die alten natürlich kalt oder halt umgekehrt dann werden die neuen viel zu warm, könnte man vielleicht durch die Ventile ausbremsen bis alles getauscht ist. Ich denke Dir ist klar dass Du hier schlecht beraten wurdest und dich leider auch selbst nicht ausreichend informiert hast. Jetzt musst Du das Beste daraus machen. Ich hoffe nur Du hast noch nichts bezahlt!? Normal stellt man erst den Förderantrag, wenn dieser bewilligt geht es los. Für den Antrag brauchst nicht nur die Heizlast sondern den Gesamtzustand des Hauses (Fenster, Türen, Dämmung, Dach usw.), danach bekommt man einen Sanierungsfahrplan. Dies macht der Berater normal vor Ort und berechnet dann im Büro. Ganz sicher nicht über Fotos die er gesendet bekommt. Wenn ich das alles hier so lese bekomme ich schwer den Eindruck dass hier die Firma "Pfusch und Frickel" tätig war. Ob ein Anwalt hier noch was richten kann weiß ich nicht, ich würde den auf jeden Fall aufsuchen. Und bloß nichts weiter bezahlen.
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