Wir haben nahezu die gleiche Anlage: hier eine 250A-13, Puffer 400L, 300L Warmwasser, 70% Heizkörper, 30% Fussbodenheizung, ca. 150qm, BJ 1993 ohne weitere Sanierung, ca. 8kW Heizlast, Jahresverbrauch ca. 2500kWh mit ca. 20% davon für Warmwasser. Ja, die 250A-13 ist überdimensioniert. Das es hier Warmwasser hat, ist für das Thema Heizen, bzw. Vergleich zu einer anderen Anlage mit Vitocell 100E Typ SVPA völlig irrelevant. Das SVPA ist wichtig, Vitocell 100e sagt nichts aus. Die 400l werden nicht für den Abtauvorgang aufgewärmt, sondern sind in der Hauptsache fürs Heizen an sich. Das ist Sinn und Zweck eines Puffers, denn der soll dafür sorgen, dass die Heizkreise sich daraus bedienen und eben nicht bei jeder Kleinigkeit die Wärmepumpe anspringt. Die Temperaturverluste im Puffer beim Abtauen sind so wild nicht, kaum merkbar. Hier ein Bild dazu mit Leistung, Temperatur Warmwasser- und Heizwasserpuffer, in Rot die Anzeige des Abtauzyklus Während des Abtauens macht der Verdichter eine kurze Pause wegen Umkehrung der Fließrichtungen im Verdampfer, daher geht die Leistung so drastisch zurück. Das Abtauen erfolgt logischerweise während eines Ladezyklus des Heizwasserpuffers, davor und danach geht die Temperatur des Puffers hoch, weil der eben auf die Sollvorlauftemperatur gebracht wird, meist etwas darüber. Das über den Heizwasserpuffer auch das Abtauen gemacht wird, ist ein schöner und guter Nebeneffekt der verhindert, dass der recht kleine Puffer in der Inneneinheit (im Bedarfsfall) mit der Zusatzheizung auf Temperatur gehalten wird. Neue 250A-IDU ab 10/2025 haben den garnicht mehr. Die Zusatzheizung geht mit 8kW direkt ans Stromnetz, das kostet und zwar reichlich. Das will niemand. Insofern versteh ich nicht, welches Thema die Nutzung vom Puffer für das Aufheizen bzw. zum Abtauen ist. Das gehört so, quasi der Optimalfall. Gruß rudi
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