Liebe Community, nach vier Monaten von Heizungsausfällen und Stress suche ich nun Hilfe bei Euch. Anlageneigenschaften: - Vitocal 250-A, 16 kW Leistung - Nur Heizbetrieb, kein Warmwasser - Pufferspeicher mit 400 Litern - Zwei Heizkreise, einmal Heizkörper, einmal Fußbodenheizung - Alle Heizkörper und Thermostate voll aufgedreht In den ersten Wochen war es so, dass die Anlage stündlich startet und sehr volatil gearbeitet hat: Dann fiel die Umwälzpumpe vom Heizkreis 1 (Hk) aus - defekt. Neue Pumpe eingebaut. Eine Woche später - defekt. Es hat sich herausgestellt: Heizungswasser komplett schwarz und verdreckt, Magnetitabscheider erst nach der Pumpe verbaut. Also alles gespült, mit aufbereitetem Wasser aufgefüllt und Abscheider vor die Pumpe gesetzt. Dann lief die Anlage grundsätzlich wieder, dieses Mal ohne ständige Verdichterstarts, aber immernoch sehr unruhig: Also nochmal alles vor Ort überprüfen lassen, Magnetitabscheider geleert, Filter Außengerät gereinigt, Einstellungen und Parameter kontrolliert etc. Dabei ist aufgefallen, dass sich der Filter des Außengeräts bereits nach 1-2 Tagen komplett mit grünen Splittern zusetzt. Wenn ich den Filter frisch gereinigt habe und die Anlage starte, bleibt dieses Problem: Primärkreispumpe Sollwert 95 %, Ist 40 %. Vorlauftemperatur 39 Grad C, Ist 44 Grad C. In der mobilen App zeigt er zwischen Vor- und Rücklauf des Wärmeerzeugers eine Spreizung von 10 bis 15 K an. Der Volumenstrom liegt bei 670 l/h. Und so das Bild in der Energiebilanz: Wir haben eine weitere Anlage im Einsatz, die wir gerne zum Vergleich nehmen, um Anomalien besser interpretieren zu können. Dort sind Soll und Ist bei der Primärkreispumpe bis auf 1 % Unterschied gleich und die Spreizung stets bei ca. 3 K. Der Volumenstrom ist hier meist bei 1.810 l/h. Was könnte dafür verantwortlich sein, dass Spreizung so hoch und Volumenstrom so niedrig sind?
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