Wir machen hier eigentlich keine physikalisch-technisch Grundbildung. Warum mit 20 K Temperaturüberhöhung? Da müsste man mal in der Konstruktions- und Entwicklungsabteilung von Viessmann nachfragen oder mal schauen, wie die Konkurenz die Aufgabe gelöst hat. Ein paar Gedanken: Temperaturüberhöhung von 10 K: Da dauert der Aufheizvorgang viel zu lange. Temperaturüberhöhung von 30 K und mehr. Da geht bei den Legionellen-Paranoikern, die den Brauchwasser-Sollwert auf 60°C stellen, die Heizwassertemperatur schon auf 90°C bzw. drüber. Wie HerrP schreibt, geht bei sehr hohen Heizkreistemperaturen natürlich auch der Brennwerteffekt verloren. Es gibt Befürworter einer sanften Brauchwasseraufheizung (also eher 10 K Temperaturüberhöhung), um der Gefahr der Kalkausscheidung an der Außenseite der Rohrwendel sicher vorzubeugen. Die Begrenzung durch die 20 K Temperaturüberhöhung mit der daraus resultierenden Leistungsbegrenzung anstelle einer fixen Leistungsbegrenzung hat den Vorteil, dass man im Prinzip jeden Kessel mit jedem Brauchwasserspeicher paaren kann, ohne sich über zu viel Leistung des Kessels Gedanken machen zu müssen. Selbst wenn man einen 100 kW-Kessel mit deinem Vitocell 100-V, 160 l paart, kann es zu keiner Überlastung des Systems kommen. Wenn deine eigentlichen Fragen beantwortet sind, dann würde ich dich bitten, den Thread abzuschließen.
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