Bei höheren Außentemperaturen, also in der Übergangszeit bei z.B. +10°C, ist es das Niveau (Parallelverschiebung), das dafür sorgt, dass mit ausreichender Vorlauftemperatur geheizt wird. Komm jetzt bitte nicht wieder mit dem RTSoll. Ich habe oben erklärt, warum es Käse ist, den RTSoll in die Heizkennlinienoptimierung mit einzubeziehen. Viessmann macht das auch nicht, aus gutem Grund. Und dass ein hoher Niveau-Wert, die Gefahr in sich birgt, dass die Vorlauftemperaturgrenze erreicht wird, ist völlig unbegründet. Es ist dem Steuerungsalgorhythmus völlig egal, wie eine evtl. zu hohe Vorlauftemperatur zustande kommt, ob durch zu hohe Neigung oder zu hohes Niveau. Und wer partout bestimmte Vorlauftemperatur-Grenzwerte nicht überschreiten will, z.B. 60°C, setzt dann halt die Vorlauftemperaturgrenze auf 60°C. Ich kann dem Themenstarter nur noch mal folgenden Rat geben: Ausgehend von einem Raumtemperatur-Sollwert von 20°C und den derzeitigen Einstellungen Neigung = 1 und Niveau = 18 müssen dann Neigung und Niveau über eine Heizperiode solange nach den Gesetzmäßigkeiten der obenstehenden Tabelle verändert werden, bis bei allen Außentemperaturen, stets die möglichst niedrigst Vorlauftemperatur gefahren wird, ohne dass in den "wichtigen" Räumen irgendjemand friert. Übrigens: Das Niveau kann um max. 40 K angehoben werden. Da ist sogar noch Luft nach oben.
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