Den Druck weiter zu erhöhen hat dann keinen Zweck. Der Volumenstrom ist eher vom Rohrdurchmesser und Pumpenleistung abhängig. Und dass die Leitungen nur bis 50*C zugelassen wären,ist so natürlich Quatsch. Es ist vielmehr der Umstand,dass sich so ziemlich alle Werkstoffe bei Erwärmung ausdehnen . Das Teil wird also grösser. Diese Grössenänderung muss irgendwo hin. Bei einer FBH gibt's aber kaum Spielraum. Die Folge: der Estrich wird reißen. Und wenn der Fußboden gefliest ist,reißt auch die Fliese. Hinzu kommt,dass sich der Estrich selbst auch ausdehnt. Dafür hat dieser aber Dehnungsfugen. Eine FBH hat die nicht. Ein isolieren der Rohre verbietet sich ja von selbst. Da bleibt also nur,die Ausdehnung so gering wie möglich zu halten. Und das schaffe ich nur, wenn ich es nicht so stark erwärme. Die vielgepriesene Taktsperre kann natürlich die Einschaltungen verhindern. Dafür wirst aber beim Komfort Kompromisse machen müssen. Soll heißen,bei Heizkörpern hast eine stärkere Welligkeit( die HK werden also mal kälter,mal wärmer),bei FBH kühlt der Estrich etwas aus. Je nachdem,was dir lieber ist. Ein durchlaufen bei geringer Leistung wirst nicht hinbekommen,weil allein die Mindestleistung mehr Wärme ins Haus bringt,als abgestrahlt/ abgegeben wird. Natürlich erst,wenn die nötige Vorlauftemperatur erreicht ist. Frühmorgens,wenn alles etwas ausgekühlt ist,da funktioniert das Durchlaufen. Ist es dann warm genug,nicht mehr.
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