Die WP kann sich durch Modulation der Heizleistung auf unterschiedlichen Heizberdarf einstellen. Das geht aber nur in den Grenzen des Modulationsbereichs, den die Anlage abdecken kann. Dieser Bereich ist außerdem von der Außentemperatur und der zu erzeugenden Vorlauftemperatur abhängig, so dass ein entsprechendes Kennlinienfeld entsteht. Für deine A13 sieht das so aus. Ich habe außerdem unter der Annahme von 10kW Gebäudeheizlast bei -12°C Außentemperatur zwei vereinfachte Heizlastgeraden für 21°C und 18°C Raumtemperatur eingezeichnet. Daran siehst du, dass bei 21°C RT-Soll ab einer Außentemperatur von 10°C die minimale Heizleistung (unterer grauer Bereich) höher als die aktuelle Heizlast ist und nicht mehr vollständig abgenommen werden kann. Bei nur 18°C RT-Soll passiert das bereits ab weniger als 8°C AT. Praktisch wird es bereits bei noch tieferen Temperaturen passieren, da speziell für die A10/13 das Kennlinienfeld an der unteren Modulationsgrenze nicht realistisch ist. Die minimale Heizleistung liegt gerade im interessanten Übergangsbereich etwa 1kW höher. Ist die minimale Heizleistung höher als die Heizlast, steigt die Vorlauftemperatur an bis es zur Abschalthysterese kommt. Da der Heizkreis weiter bedient wird, kühlt sich das Heizwasser wieder ab und sobald dessen Temperatur unter die Einschalthysterese fällt, beginnt der Prozess von vorn, so dass es zu einem Taktbetrieb kommt. Nur so kann die WP die geringeren Heizlasten bedienen. Dein Puffer wirkt hier jedoch verzögernd, so dass die Ein-Aus-Phasen gar nicht so kurz sind. Was du beobachtest, ist also überhaupt nicht kritisch. Um ein paar weniger Takte zu generieren, kannst du einmal eine tiefe Nachtabsenkung für ein paar Stunden (z.B. 22:00-03:00Uhr) auf 3°C testen, damit die Anlage hier komplett aus bleibt. Energie wirst du damit nur begrenzt sparen, da das Haus nur unwesentlich abkühlen wird. Du verschiebst letztlich die Heizlast etwas. Eine optimal eingestellte Heizkurve sorgt dafür, dass die entsprechend der Außentemperatur notwendige VLT erzeugt wird, damit sich über die daraus resultierende Heizleistung die Raumsolltemperatur einstellt. Mit SW-Stand ist die Software-Version der Anlage gemeint. Wie du diese ermitteln kannst, siehst du z.B. hier. Bist du sicher, dass du trotz Puffer die Ein- und Ausschalthysterese im Heizbetrieb einstellen kannst?
... Mehr anzeigen