Nachtrag: da das Ganze bei Dir von den Einstellungen her durchaus gut passt, ändert das leider trotzdem nichts daran, das die WP von der Leistung her zu stark ist. Sollte die WP bereits ein Jahr gelaufen sein, kannst ja aus den Energiebilanzen WW und Heizen die 52 Werte zusammenrechnen, dann hast du die tatsächlich benötigte Heizenergie, und darüber die tatsächliche Heizlast des Hauses. Mit diesen Werten gäbe es dann keinen Argumentationsspielraum für den HB/VM Techniker mehr, denn dann hast es sozusagen direkt von der WP "bestätigt", was hier los ist..... Die zweite Möglichkeit, die Du hast: Du kannst einen Sachverständigen beauftragen, der das Ganze komplett "neutral" nachrechnet, dann hast mit dem Gutachten das Ganze "Schwarz auf Weiß" in der Hand, und der HB/VM Techniker kann sich dann auch so nicht mehr aus der Verantwortung "drücken".....Du kannst ja im Vorfeld dem HB auch dieser Möglichkeit unterbreiten, das Du einen Sachverständigen beauftragen wirst, und damit auch mal nur die "Rute ins Fenster hängen", wenn er dann noch immer stur bleibt, kannst Du ja ebenfalls stur bleiben...... kleine Beispiele was derzeit am "HB Markt" leider los ist: Ein Arbeitskollege von mir, ist an mich herangetreten, das seine Mutter plant das Haus auf WP umstellen zu lassen, und was hier aufzupassen ist. Meine ersten Infos waren, er soll sich sehr genau den HB den er sich zur Angebotslegung aussucht ansehen, wie der hier vorgeht, und worauf er dabei gezielt achten soll, bzw. was die wichtigsten Eckpunkte sind. Ich hab mal grob aufgrund der Verbräuche der letzten Jahre drüber gerechnet, und - da es eine Radiatoren Anlage ist, die aktuell benötigten VL Temperaturen angesehen. Da die Radiatoren sehr groß, und somit die VL Temperatur relativ niedrig sind, auch der Dämmstandard ist durchaus gut, somit ist ein Umbau auf WP durchaus möglich, und eine 7kW WP währe in etwa die ideale Leistung. Vorgestern seine erste Rückmeldung - der erste HB war da: das erste vom HB : hier funktioniert bei diesem Haus keine WP da Radiatoren verbaut sind - eine Pelletsheizung währe hier viel besser. (Keine Frage bezüglich Dämmung, Verbrauch der letzten Jahre, Energieausweis, Heizlastberechnung, oder sonst was in der Richtung) Nach der Info an den HB das man keine Pelletsheizung sondern eine WP möchte, hat er gesagt, dass hier dann eine 16kW WP benötigt wird (noch immer, "einfach so", ohne jegliche Berechnung, oder Nachfrage bezüglich aktueller Daten) Mein Kollege hat ihn dann darauf angesprochen das das nicht stimmen kann, wenn man das Ganze auf Grund der Verbrauchsdaten rückrechnet (da kommen eben in etwa 7kW Leistung heraus). Das hat den HB absolut nicht interessiert.......mein Kollege hat darauf hin das Ganze abgebrochen, und sucht sich jetzt einen anderen HB. Bin schon gespannt was hier als nächstes kommt........ Gibt aber auch "positiv Beispiele": Bei einem anderen geplanten Hausumbau (Altbausanierung) - der HB ist deswegen gleich beim Erstgespräch zur Sicherheit mit einem Techniker der WP-Firma Vorort gewesen. Hier wurden dem zukünftigen Anlagenbetreiber bei der Besichtigung gleich die richtigen Fragen gestellt: die Sanierung ist im Gange - die Dämmung noch nicht fertig, somit kann man jetzt noch keine Rückschlüsse darauf zielen, welche WP-Leistung später benötigt wird. Das Risiko einer Überdimensionierung der Anlage ist mit den aktuell vorhandenen Daten somit nicht auszuschließen. Berechnungen sind hier noch sehr schwierig durchzuführen, da der Altbestand (bisherige Energieverbrauch) zwar bekannt ist, jedoch der Umfang der thermischen Sanierung noch nicht steht. u.s.w. So etwas nenne ich wirklich "fachkundige Beratung", wie man es sich vorstellt. Dem Endkunden im Vorfeld ehrlich darauf hinzuweisen, was fehlt, was im Vorfeld für eine korrekte Planung bekannt sein muss, und welche Risiken vorhanden sind, wenn diese Infos noch nicht vorhanden sind.....und am besten noch bei der Detailplanung, welche unterschiedlichen Möglichkeiten in der späteren Ausführung, mit deren jeweiligen Vor- und Nachteile vorhanden sind....... Aber auch bei dieser Anlage war es leider anfänglich so: der erste HB der zur Besichtigung wegen einer Angebotslegung da war - als der gemerkt hat, das hier seitens dem Endkunden (Techniker) bestimmte - Fragen ganz gezielt gestellt wurden, hat ihn darauf nicht einmal mehr eine Angebotslegung interessiert, da es ihm zu "mühsam" ist, wenn sich hier ein Endkunde etwas tiefer, und genauer mit dieser Materie beschäftigt......sowas gibt es leider auch......somit ist es immer besser man bekommt diese Dinge gleich am Anfang mit, und nicht erst im Nachhinein..... .......eine qualititv hochwertige Beratung und Planung ist auch ein Qualitätsmerkmal, auf das es zu achten gilt, nicht nur die Qualität des Produktes und die Kosten...... lg Guennie
... Mehr anzeigen