Hallo, das mit dem 50/50 Verbrauch ist schon mal das Erste. Ist sehr gut mit der Auswertung aus der Energiebilanz auch Nachweisbar. Erstens hast die beiden Verbräuche (WW und Heizen) schriftlich zusammengerechnet, sowie das Verhältnis der beiden Bilanzen zueinander…… Das Pdf mit dem Diargamm hast jetzt ebenfalls ausduckbar zur Verfügung. Darin kannst ja jetzt mal mehrere Punkte eintragen, wie Deine Anlage in Wirklichkeit arbeitet. Eine Achse ist hier die aktuelle AT und die andere Achse dazu die dabei benötigte aktuelle Verdichterleistung in kW (als Beispiel: bei Dir sind 100% 10kW, 50% sind 5kW 38% sind 3,8kW u.s.w.) Die dabei entstandene Linie kannst problemlos später auch in das Diagramm der D08 übertragen, dann hast sofort den direkten Vergleich, was hier besser passt. Ist auch eine Sache, die das Ganze dann weiter „untermauert“. Das sind mal die Punkte für den HB bzw. den VM Techniker. Zum KNX: Hier habe ich kein Smarthome oder so, sondern ich habe das ganze Energiemanagement für mein Haus komplett selber für mich sozusagen von 0 Weg selber programmiert. Mittlerweile ist das ein Projekt an dem ich nun schon ca. 3 Jahre arbeite. Angefangen hat das Ganze damals mit einem Smartmeter im Stromverteiler und einem Rasperry Pi den ich bei mir ins Hausnetzwerk eingebunden habe, und miteinander über Modbus TCP kommunizieren. Mit dem habe ich mal überhaupt das Programmieren gelernt. In dem ich versucht habe nur die Daten aus dem Smartmeter auszulesen, in eine Datenbank zu schreiben, und entsprechend grafisch auszuwerten. Hier gibt es bereits einige fertige Grundbausteine dazu, (zb. die Datenbank, und die Basis für die grafische Auswertung) die man nutzen kann……. Die Software, die die Daten aus dem Smartmeter abholt, und die Werte in die Datenbank schreibt, sowie die grafische Oberfäche, das war der erste Baustein, den ich fertig hatte. Damit konnte ich dann automatisiert den Energieverbrauchsverlauf des Hauses, sowie die Höhe im Jahresdurchlauf schon mal sehr genau darstellen. Das nächste Projekt war die Planung und der Bau einer kleinen 800W PV Anlage im Garten. (Das Ganze Winkelverstellbar wegen dem Sonnenstand im Jahresverlauf ). Auch diese wurde dann mit Modbus TCP ins Hausnetz eingebunden. Es erfolgten wieder Messungen, Aufzeichnungen Auswertungen u.s.w. und das hochrechnen der Ergebnise auf eine Anlagengröße, die gerade gut den Energieverbrauch des Hauses abdecken kann. Jetzt wurde die Anlage auf 2,5kW vergrößert und um einen 7kW Batteriespeicher erweitert (Dieser natürlich wieder ins Hausnetz eingebunden). Wieder Messungen Aufzeichnungen, Auswertungen, eine 0-Einspeiseregelung dazu programmiert……auf diese Weise habe ich es bis hierher geschafft, das die Anlage genau so groß war, um einen PV Eigenverbrauchsanteil von 89% zu erreichen, und das Haus damit schon sehr gut mit ca. 65% Eigenproduktion versorgen konnte………Und jetzt kam das nächte Projekt, das auf den bisherigen Erkenntnissen darauf aufgebaut wurde: der Umbau der Gasheizung auf WP. Hier habe ich in der Planungsphase bereits den HB und den Vertreter von VM mit eingebunden, denen gezeigt was ich bisher gemacht habe, und wie ich mir das Ganze vorstelle, wie ich die WP dann ins Energiemanagement einbinden möchte. Hier wurde mir eben dann ein System aus der 200-A Serie angeboten, da sich diese (jedoch nur über KNX) in so ein System einbinden lässt, wie ich mir das eben vorstelle. Die WP wurde geliefert, installiert. Die ganze KNX Erweiterung habe ich mir dann gleich selber dazu besorgt, eingebaut, damit auseinandergesetzt und in den Raspberry Pi integriert, mir jetzt auch noch XNX Programmieren beigebracht, da weder der HB noch der VM Techniker nur Ansatzweise eine Ahnung von der VM KNX Anbindung hatten. Als auch dies alles fertig war und der Raspberry begonnen hat aus der WP die Daten aufzuzeichnen, ist mir sehr schnell aufgefallen, das hier etwas nicht „Stimmen“ kann. Takte ohne Ende, Temperaturverläufe im Sekundärkreis waren etwas „Eigenartig“, das AT - WP Leistungsverhältnis sah irgendwie nicht so aus, als wie ich mir das eigentlich erwartet hätte…..und das war die „Geburtsstunde“ wo ich begonnen habe mich in die Tiefe der WP Technik einzuarbeiten……Dauerte nicht lange bin ich auf das Thema WP Leistung / Heizlast gestoßen…..und wie man das Ganze berechnet…….durch die bisherigen Messungen / Verbräuche der letzten Jahre u.s.w. habe ich das dann für mein Haus umgelegt, und habe dabei entdeckt das bei mir eine D08 optimal wäre, jedoch vom HB eine D16 verbaut wurde…….Darauf hin bin ich mit den Ganzen Aufzeichnungen, Messungen, Berechnungen zum HB gefahren, und ihm das Ganze gezeigt, was hier jetzt los ist…….Er war anfangs durchaus auch „skeptisch“, aber die Aufzeichnungen, lagen ja am Tisch…..Dauerte nicht lange kam der HB mit einem VM Techniker bei mir vorbei und wollten das alles selber vorort Sehen……der VM Techniker bekam jetzt selber kurzfristig “Augen wie Wagenräder“ als er sah, was ich hier alles aufzeichne, auswerte….etc. hat selber das eine oder andere (was auch immer das war) in der WP Regelung geprüft, und konnte nur bestätigen, die WP ist ums doppelte zu groß…… 3 Monate später wurde das Außenteil von einer D16 auf eine D08 getauscht, und seither läuft das Ganze Teil „wie eine Eins“. Da über KNX auch möglich ist in die WP von Außen Werte in die WP zu schreiben, habe ich meine Software dann noch so erweitert, das ich die WP sozusagen von „Außen“ her genau so steuere, wie es gerne gerade haben möchte. (Genau abhängig vom aktuellen Hausverbrauch, von der verfügbaren PV Energie, vom Ladungszustand der PV Batterie, wann punktgenau, und wie hoch WW bereitet wird, und wann nicht, in der Übergangszeit Estrichvorladung am Nachmittag mittels PV, Abschalten der WP bei Sonnenuntergang, Nutzung des Estrichspeichers in der Nacht, um nur einige Punkte zu nennen)….. Als ich hier genügend Daten gesammelt hatte, wusste ich nun genau, um wieviel, bzw. wie die PV Erweiterung aussehen muss, um jetzt die WP optimal versorgen zu können……es erfolgte die Planung und Erweiterung der PV um 5kW, die ich genau im Winkel fürs maximum im Februar montiert habe, und der PV Speicher wurde auf 21kWh Speicherkapazität erhöht. Das finanzielle Ergebnis des Ganzen: Das Haus kann im Jahresschnitt mittlerweile komplett mit Strom versorgt und beheizt werden, und es bleiben mit der in Ö aktuellen Einspeisevergütung hochgerechnet in Summe ca. € 1000.- bis € 1500.- im Jahr als Überschuss über. Sollten die Einspeisevergütungen stark sinken, ist somit noch immer genügend Reserve vorhanden…… Das aktuelle Projekt, an dem ich derzeit arbeite: am FBH Verteiler habe ich alle 10 RL Leitungen mit Temperatursensoren ausgestattet. Da ich die VL Temperatur ohnehin erfasse, und nun alle RL Temperaturen ebenfalls kenne, sieht man jetzt sehr genau, wann in welcher Heizzone die Sättigung des Estrich erreicht ist, und wie gleichmäßig die Energieverteilung letztendlich im Estrich im kompletten Stockwerk vorhanden ist. ( Weitere Optimierung vom Energieeinsatz ) Darüber lässt sich nun auch sehr exakt jeder Durchfluss genau so einstellen, das das Wasser aus allen RL Leitungen mit genau der gleichen Temperatur den FBH Verteiler wieder erreicht. Des Weiteren kann so über die Durchflussmenge und VL RL Spreizung für jenden Raum laufend die individuell aufgewendete Energiemenge genau berechnet werden. Bei den ersten Messungen wurde hier bereits sichtbar, das mittlerweile nach 10 Jahren Betrieb der FBH es notwendig ist, das System mal komplett zu spülen / Reinigen, das von den 10 Abgängen bereits 4 dabei sind, die wärmetechnisch nicht mehr einwandfrei arbeiten. (Ablagerungen, in den Leitungen, oder in den Ventilen)……muss sich erst herausstellen, den HB habe ich jedenfalls bereit informiert, das wir und das ansehen müssen……..parallel dazu versuche ich eine automatische Heizkurvenanpassung zu programmieren, damit meine Regelung die für jeden Heizkreis im Haus die richtige Heizkurve (Niveau und Neigung selbständig „findet“, und in der WP, bei Notwendigkeit anpasst,……das Nieveau funktioniert schon sehr gut, am Algorithmus für die Neigung bin ich noch am experimentieren…….es bleibt somit spannend…….. ……alleine die bisherigen Stunden an Arbeit die ich hier in das ganze Projekt investiert habe……wenn ich die mit hinein rechne……das mache ich besser nicht……ist aber ein Hobby, und somit sind ja bekanntlich Stunden egal……=;-) lg Guennie
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