Hallo, das „Problem“ das man im Haus für jede Anwendung (PV, möglicher Weise Batteriespeicher, WP, Einspeiseregelung….u.s.w.) hat mich auch maßlos gestört…..keiner will doch zb. bei drei Anwendungen, keine drei Smartmeter einbauen, die letztendlich alle das gleiche messen……ist endlose Material, und Resourcenverschwendung…..und auch sinnlose Kosten……… Meine Lösung dafür war folgende - vielleicht als Ideenquelle für die Tüftler….. Ein Smartmeter im Zählerkasten, der über das LAN in das Hausnetz eingebunden ist, und seine Messwerte über das ModbusTCP Protokoll senden kann, sobald diese angefordert werden. Horcht sich kompizierter an, als es ist. Der PV-Wechselrichter wird ebenfalls so ins LAN Hausnetz eingebunden. Und der Batteriespeicher mit seinem WR ebenfalls. Die Wärmepumpe ist etwas komplizierter gewesen - bei mir eine 200A. Hier wird ein Datentechnischer Umsetzer von LON auf KNX verwendet. Quasi als „Dirigenten“ verwende ich einen RaspberryPi, der auch ins Haus LAN eingebunden ist, und über eien KNX-Schnittstelle mit der Heizung kommunizieren kann. Mir ist völlig klar, das so eine Implementierung einiges an Aufwand bedeutet, aber der Nutzen daraus ist folgender: Über Software kann so programmiertechnisch jegliche Gewünschte Funktionsweise realisiert werden, da ja in dieser Konstellation, ich ja über den Raspberry jedes Gerät beliebig gelesen, geschrieben, gesteuert, geregelt werden kann, der eigenen Phantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt….. Beislpiel: Bei mir ist das so integriert: bei Sonnenaufgang beginnt als erstes durch die PV der Strombezug aus dem Netz zu sinken….…sobald der Smartmeter die Stromrichtungsumkehr in Richtung Netz erkennt, wird genau dieser PV Überschuss in die Batterie geladen……..kein Strom fließt so ins Netz….…….werden Verbraucher im Haus zugeschalten, wird als erstes versuch dies über die PV Abzudecken, ist diese am Morgen noch zu schwach, kommt der zusatz aus der Batterie……zu Mittag ist die Batterie dann zu ca. 88% voll, nun wird überprüft, wie warm der WW Puffer ist. Ist dieser unter 45 Grad, (ist ca. alle 2 Tage der Fall) wird der Puffer mittels WP auf 55 Grad hochgeheizt, wieder mit PV Strom, und wenn dieser zu wenig ist (Wolken etc.) kommt der Rest aus der Batterie…….dieses Hochheizen dauert in etwa 1,25 Std……ist der Puffer vollgeladen, wird die Batterie voll geladen……das dauert nun bis ca. 16:00…….das Haus wird dann bis Sonnenuntergang weiter aus der PV versorgt, der Überschuss geht ins Netz…….Sobald am Abend die PV zu wenig strom für die Hausabdeckung liefert, beginnt die Batterie Zuzubessern……bis in der Nacht, die Batterie komplett die Hausabdeckung übernimmt………In der Nacht wird die Wärmepumpe „gesperrt“ das diese die Batterie nicht leerfahren kann…..So reicht die Batterie locker bis zum Morgen, wo die PV wieder „übernimmt“……… auf diesem Weg habe ich - jetzt im Sommer wenn das Wetter „Mitspielt“ einen Strombezug von 0,3kWh bis 0,5kWh. Habe ich von der Regeltechnik her so programmiert, das dieser um den 0W Punkt regelt……würde ich den Regler auf so ca. -25W regeln lassen, währe der Bezug ziemlich genau 0kWh / Tag, und dabi ist das Haus komplett elektrisch inkl. WW-Bereitung Abgedeckt…… lG Guennie
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