Hallo,
bei uns wurde vor kurzem eine Wärmepumpe Vitocal 150-A installiert. Die Montage der Leitungen zur Außeneinheit erscheint uns komisch. Aus unserer Sicht wurde die Wanddurchführung zu hoch angesetzt, wodurch die Rohrleitungen mit vielen Richtungswechseln "passend gemacht" werden mussten (siehe Fotos). Abgesehen davon, dass es unschön aussieht, glauben wir, dass die Anlage im Fall eines Stromausfalls bei Frost nicht vollständig entleert werden kann, da immer Wasser im tieferliegenden Teil der Rohre verbleiben wird. Ein Schaden an der Anlage wäre zu befürchten.
Mich würde interessieren was die Experten hier im Forum dazu sagen. Sollten wir auf eine Nachbesserung bestehen oder kann man das so lassen? Wir sind nicht vom Fach, wie könnte man eine Reklamation begründen?
Herzlichen Dank für Ihre/eure Einschätzung!
Hier noch die Fotos
Soll das so "fertig" sein?!
Ja, das soll wohl der Endzustand sein... Können Sie mir sagen, was ich alles bemängeln soll?
Viele Grüße
Auf jeden Fall gehört die Leitung verkleidet. Im jetzigen Zustand kann Feuchtigkeit eindringen und die Dämmwirkung beeinträchtigen. Normalerweise gibt es hierfür die Designverkleidung. Warum die Leitungsführung so ist, wie sie ist, können wir natürlich aus der Ferne nicht beurteilen.
Ich würde die Wanddurchführung bemängeln. So würde mir das nicht gefallen, bei mir wurde z.b. eine Doyma eingesetzt
vielleicht bin ich verwöhnt was das angeht und hab einfach nur Glück gehabt. Aber so eine vernünftige Durchführung sorgt für eine saubere und vor allem dichte Durchführung. Wird von außen und innen an der Wand verschraubt, hat innen die Durchführung mit Abdichtungen und der Hohlraum wird mit einem mitgelieferten Spezialschaum ausgeschäumt.
Bei mir schaut das so aus (vorher/nachher):
Habe leider auch keine "richtige" Doyma-Wanddurchführung, da vorh. Lüftungsschacht der ehemaligen Gasheizung verwendet wurde (da gab es nichts passendes für 50 cm Wanddicke)
Allerdings ist die Wandurchführung mit speziellem Flex-Mörtel und Formteilen aus Hart-Schaumstoff eingedichtet, nicht mit Bauschaum.
Hallo,
vielen Dank für die Antwort. Es gibt m.W. leider keine Designverkleidung für die Vitocal 150-A. Aber ich stimme Ihnen zu, dass so Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann.
Die Leitungsführung ist nur deshalb so verwinkelt, weil die Kernbohrung so hoch ist. Vom Inneren des Hauses gab keinen Grund sie so hoch anzusetzen. Es wurde ein Subunternehmer beauftragt irgendwo ein Loch zu bohren und dann wurden die Leitungen so gelegt, dass sie zum Loch passen. Aus unserer Sicht kann durch die Rohrführung die Anlage nie vollständig entleert werden, da immer Restwasser im tiefsten Punkt des Rohrs verbleiben wird. Liegen wir da richtig?
Genau so muss die Rohrdämmung ausgeführt werden.
Das hält die nächste 30 Jahre.
bei der Alu Folie pickt der neugierige Rabe rein und die Dämmung steht unter Wasser.
Wird bei uns zu 95% von Kunden abgelehnt, weil zu teuer.
Am schlimmsten ist ja noch die Kippe vor der Wärmepumpe.
Man könnte alternativ auch noch sowas um das Rohr machen
Mit Blechmantel wird das vermutlich schwer und dann könnte man nur ein großen Blechkasten machen.
Wie sieht das den von Innen aus? War es den möglich tiefer zu bohren
Dämmung ist hier eine Sache - eher untergeordnet.
Die Wanddurchführung ist nicht Gasdicht -> unzulässig
Die U-Ausführung der Anschlussleitung im Aussenbereich trotz Dämmung mehr als ungünstig - Empfehlung ist meines Wissens hier eine stete aufsteigende Verbindung herzustellen - damit a. eine "saubere" Be- und Entlüftung möglich ist und b. sich im Ausfallsfall eine gewisse automatische, thermische Zirkulation einstellen kann
Alle Punkte so meines Erachtens definitiv nicht gewährleistet - Nachbesserung leider unumgänglich
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