abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Anzeigen  nur  | Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Fehlerhafte Montage der Leitungen zur Außeneinheit?

Hallo,

bei uns wurde vor kurzem eine Wärmepumpe Vitocal 150-A installiert. Die Montage der Leitungen zur Außeneinheit erscheint uns komisch. Aus unserer Sicht wurde die Wanddurchführung zu hoch angesetzt, wodurch die Rohrleitungen mit vielen Richtungswechseln "passend gemacht" werden mussten (siehe Fotos). Abgesehen davon, dass es unschön aussieht, glauben wir, dass die Anlage im Fall eines Stromausfalls bei Frost nicht vollständig entleert werden kann, da immer Wasser im tieferliegenden Teil der Rohre verbleiben wird. Ein Schaden an der Anlage wäre zu befürchten.

Mich würde interessieren was die Experten hier im Forum dazu sagen. Sollten wir auf eine Nachbesserung bestehen oder kann man das so lassen? Wir sind nicht vom Fach, wie könnte man eine Reklamation begründen? 

 

Herzlichen Dank für Ihre/eure Einschätzung! 

10 ANTWORTEN 10

Hier noch die Fotos

IMG-20260220-WA0002.jpg
IMG-20260220-WA0001.jpg

Soll das so "fertig" sein?!

#Vitocal 251.A13; Vitocell 140-E 600l mit FW-Station Vitotrans 353 PZSA; 7 qm Solarthermie; 12 kWp PV; 8 kWh LiFePo-Akku, 17 NT-Heizkörper für 250 m2 auf 3 Etagen, Altbau 1954/1996#

Ja, das soll wohl der Endzustand sein... Können Sie mir sagen, was ich alles bemängeln soll?

Viele Grüße 

Auf jeden Fall gehört die Leitung verkleidet. Im jetzigen Zustand kann Feuchtigkeit eindringen und die Dämmwirkung beeinträchtigen. Normalerweise gibt es hierfür die Designverkleidung. Warum die Leitungsführung so ist, wie sie ist, können wir natürlich aus der Ferne nicht beurteilen.

Ich würde die Wanddurchführung bemängeln. So würde mir das nicht gefallen, bei mir wurde z.b. eine Doyma eingesetzt 

1000135666.jpg

 vielleicht bin ich verwöhnt was das angeht und hab einfach nur Glück gehabt. Aber so eine vernünftige Durchführung sorgt für eine saubere und vor allem dichte Durchführung. Wird von außen und innen an der Wand verschraubt, hat innen die Durchführung mit Abdichtungen und der Hohlraum wird mit einem mitgelieferten Spezialschaum ausgeschäumt.

250A AWO-E-AC 251.A10
100l Heizpuffer, 200l WW-Speicher,
Heizkörper, 140qm Wohnfläche

Bei mir schaut das so aus (vorher/nachher):

 

A-250-13 ohne Verkleidung.jpg

A-250-13 mit Verkleidung.jpg

Habe leider auch keine "richtige" Doyma-Wanddurchführung, da vorh. Lüftungsschacht der ehemaligen Gasheizung verwendet wurde (da gab es nichts passendes für 50 cm Wanddicke)

Allerdings ist die Wandurchführung mit speziellem Flex-Mörtel und Formteilen aus Hart-Schaumstoff eingedichtet, nicht mit Bauschaum.

 

#Vitocal 251.A13; Vitocell 140-E 600l mit FW-Station Vitotrans 353 PZSA; 7 qm Solarthermie; 12 kWp PV; 8 kWh LiFePo-Akku, 17 NT-Heizkörper für 250 m2 auf 3 Etagen, Altbau 1954/1996#

Hallo,

vielen Dank für die Antwort. Es gibt m.W. leider keine Designverkleidung für die Vitocal 150-A. Aber ich stimme Ihnen zu, dass so Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen kann.

Die Leitungsführung ist nur deshalb so verwinkelt, weil die Kernbohrung so hoch ist. Vom Inneren des Hauses gab keinen Grund sie so hoch anzusetzen. Es wurde ein Subunternehmer beauftragt irgendwo ein Loch zu bohren und dann wurden die Leitungen so gelegt, dass sie zum Loch passen. Aus unserer Sicht kann durch die Rohrführung die Anlage nie vollständig entleert werden, da immer Restwasser im tiefsten Punkt des Rohrs verbleiben wird. Liegen wir da richtig?

Genau so muss die Rohrdämmung ausgeführt werden.

Das hält die nächste 30 Jahre.

bei der Alu Folie pickt der neugierige Rabe rein und die Dämmung steht unter Wasser.

Wird bei uns zu 95% von Kunden abgelehnt, weil zu teuer.

 

 

Am schlimmsten ist ja noch die Kippe vor der Wärmepumpe.

Man könnte alternativ auch noch sowas um das Rohr machen

Mit Blechmantel wird das vermutlich schwer und dann könnte man nur ein großen Blechkasten machen.

 

 

Wie sieht das den von Innen aus? War es den möglich tiefer zu bohren 

Dämmung ist hier eine Sache - eher untergeordnet. 

Die Wanddurchführung ist nicht Gasdicht -> unzulässig

Die U-Ausführung der Anschlussleitung im Aussenbereich trotz Dämmung mehr als ungünstig - Empfehlung ist meines Wissens hier eine stete aufsteigende Verbindung herzustellen - damit a. eine "saubere" Be- und Entlüftung möglich ist und b. sich im Ausfallsfall eine gewisse automatische, thermische Zirkulation einstellen kann

Alle Punkte so meines Erachtens definitiv nicht gewährleistet - Nachbesserung leider unumgänglich

250A.10, Speicher WW 390, Heizkörper ohne Puffer, 2532; PV+Smartgrid; HA API+Open3e
Top-Lösungsautoren