Hallo Vitocal 250A-Nutzer
Bei meiner Inneneinheit gibt es am Vorlauf und Rücklauf der Vitocal 250A jeweils einen Füllhahn.
Ich habe nun den Tipp bekommen über eine externe Pumpe mit Schlauchanschlüssen bei Stromausfall und Einfriergefahr den Heizkreislauf so am Laufen zu halten. Für die externe Pumpe würde eine 5W WW-Zirkulationspumpe ausreichen. Der Strom für die Pumpe käme dann z.B. von einer Powerstation 1000Wh und sollte ein paar Tage reichen.
Mir ist nicht ganz klar wie die Strömung da genau verläuft. Müsste man dafür die Kugelhähne schließen? Die Länge der isolierten Leitungen zwischen Inneneinheit und Außeneinheit sind bei mir ca. 5m hin und 5m zurück lang. Reicht da die Wärmekapazität der Leitungen aus, oder friert das nach kurzer Zeit doch ein?
Ich bin mir nicht sicher, ob das ein guter Vorschlag ist.
Einfacher ist die Versicherung zu checken, ob solche Schäden übernommen werden. Wie wahrscheinlich ist denn ein Stromausfall über längere Zeit im Verhältnis zum Aufwand so eine Bastelei zu betreiben. Letztendlich muss das natürlich jede für sich selbst entscheiden. Sollte nur ein grundlegender Gedanke dazu sein. Es scheint ja eine geringe Gefahr für eine große Beschädigung zu geben...(Sollbruchstelle)
lass doch noch eine Spülhahn in die Leitung einpressen
Oder man baut eine Hybrid-Wechselrichter 3000 W (ca. 450€) + Batterie/Akku, der schaltet dann die IDU automatisch für x Tage auf Notstrom, abhängig vom Akku und ob man noch PV anschließt oder den Akku mit Generator nachlädt.
- Der zusätzliche Spühlhan in der Leitung ist eine gute Idee. Muss mal meinen Heizungsfachmann fragen.
- Soweit ich weiss muss die IDU elektrisch fest angeschlossen sein. Ich hatte auch schon überlegt die IDU über einen Steckeranschluss zu betreiben und bei Bedarf den Stecker zu ziehen und über eine Powerstation zu versorgen.
- Wegen der Versicherung muss ich mich noch mal erkundigen - guter Hinweis.
>>IDU elektrisch fest angeschlossen sein
der Elektriker kann dir eine Einspeisesteckdose montieren und einen manuellen Notstrom Umschalter.
Danke für Eure Anregungen. Ich muss nun in mich kehren und das Beste daraus machen.
Siehe meine Bilder:
Realisiert mit 12V EC-Pumpe mit ca. 10Watt, zugelassen für Heizungswasser, LKW Batterie mit Erhaltungsladegerät (13,2V), Sicherungen, 2 speziellen Rückschlagventilen, Frostschutzschalter mit Schaltpunkt 3 °C, sowie elektrischer (Testschalter mit LED) und hydraulischer Testeinrichtung (Durchflussmesser bis 300l/h).
Angedockt an die vorhandenen Spülanschlüsse über diffusionsdichte Stahl-Wellflex Leitung.
Hydraulikplan s. unten.
Wenn du das Erhaltungs-Ladegerät gegen den Multiplus-II 24/3000 der selben Firma ersetzt, hast du eine mächtige Backup-Stromversorgung für die meisten Teile von deinem Haus.
Das Gerät ist wie ein Schweizer Taschenmesser.
Da kann man dann einfach die ganze IDU an dem Essential Load Ausgang anschließen. der Ausgang schaltet dann automatisch innerhalb 20 ms auf Batterie um.
Dann würde die reguläre Pumpe der IDU weiterlaufen.
Den Akku hast du schon.
Da kann man dann noch ein paar PV Paneele zusätzlich anklemmen, damit die Batterie länger hält.
Hat schon jemand versucht ob die IDU wirklich im Notbetrieb (einphasig 230V) zu starten ist wenn der Durchlauferhitzer und die ODU stromlos sind? Das Umschaltventil in der IDU müsste ja zusätzlich in der richtigen Stellung stehen und dort bleiben.
ich habe keine 250-A
Wenn du die Sicherungen für Durchlauferhitzer und ODU ausschaltet, sollte das leicht zu testen sein.
Ich habe mit dem genannten Wechselrichter verschiedenen Viessmann Gas und Ölheizungen getestet.
Meine 1phasige WP läuft auch zur Not damit ein paar Stunden, bis der Akku leer ist.
Bzw wenn nur die Umwälzpumpe läuft länger als ein paar Stunden.
Danke für Deine Antwort. Ja bei der 250A13 ist die ODU und der Durchlauferhitzer In der IDU 400V 3-phasig, das wird nicht verfügbar sein. Der Test bei meiner Anlage ist mir jetzt während der Heizsaison zu risky (auch wenn mir derzeit kein Risiko einfällt).
die IDU müsste neben den 3 Phasen für EHE noch eine zusätzlich einphasige Absicherungen B16 haben
Ja das ist richtig, da würde ich auch meinen Notstrom anschliessen. Die Frage ist ob nicht eine Fehlermeldung generiert wird wenn die 400V Spannung an der IDU und IDO fehlt.
z.b. zum Aufheizen des Estrich kann die IDU im Notbetrieb ohne ODU betrieben werden.
Dem Anschlussplan nach hat die Elektronik keinen Sensor, um zu prüfen, ob am am Durchlauferhitzer Spannung anliegt.
--> Im Sommer testen.
.
1. Wenn man unterstellt, dass die IDU samt Ihrer HK1 Pumpe mindestens 60 Watt benötigt, was über den schlechten Teillastwirkungsgrad des Multiplus eine Primär Leistungsaufnahme von min. 80 Watt nach sich zieht, benötige ich schon mal eine 8fach grössere Batterie zur gleichen Not-Laufzeit.
Bei der EU Richtlinie zu mindestens 72h Notlauf ergäbe das bei 24V bereits 2 x 12V X 240 Ah Batterie.
2. Es gibt neben Netzausfall eine ganze Reihe weiterer kritischer Fehlerzustände, die dabei nicht abgedeckt wären, z.B.: defekte Pumpe, SW Fehler, Volumenstromsensor,....)
3. Da man dabei die Sicherungen des Heizregisters manuell deaktivieren müsste, geht das in meinem Fall mit wochenlanger Beruflicher Abwesenheit überhaupt nicht.
Die 3 Heizwiderstände werden regelmäßig diagnostiziert über einen Systemcheck, d.h. es werden einzeln die 3 Heizwiderstände der 3 Phasen geschaltet und die jeweilige Reaktion/Erhöhung der Rücklauftemperatur wird plausibilisiert.
Danke für Eure Antworten. Da ich ein 230 V Notstromaggregat im Anlassfall betreiben würde um auch andere Funktionen im Haus aufrecht zu erhalten wäre für mich eine Lösung mit Batterien (die ja auch zu warten/wechseln sind) nicht optimal.
Werde aber überlegen eine Notfalllösung mit einer zusätzlichen externen Pumpe 230V umzusetzen (wie sie im Forum mit der Batterielösung ja schon vorgestellt wurde). Am effizientesten wäre ja wahrscheinlich eine klassische Heizungspumpe.
Die Haus Notstromversorung ist nicht trivial. Da gibt es bereits einphasig wichtige Dinge zu beachten.
Bei einer 3phasigen WP wirds dann richtig anspruchsvoll, da die max. mögliche Schieflast in mindestens 95% aller Fälle zum Problem für das Notstromaggregat wird.
Eine kühl im Keller gelagerte 12V Bleibatterie, welche mit einem speziellen Ladegerät mit 13,2V Lagerungsspannung quasi zyklenfrei betrieben wird, hält übrigens mindestens so lange wie eine Wärmepumpe. Der Wartungsaufwand ist definitiv Null.
@Heizungspilot schrieb:Die 3 Heizwiderstände werden regelmäßig diagnostiziert über einen Systemcheck, d.h. es werden einzeln die 3 Heizwiderstände der 3 Phasen geschaltet und die jeweilige Reaktion/Erhöhung der Rücklauftemperatur wird plausibilisiert.
Ist das geraten, oder irgendwo dokumentiert?
Beobachtet an meiner Anlage !
Heizregister war von Anfang an aus konfiguriert, aber seit 2022 rd. 440 mal für insgesamt 1h eingeschaltet, begleitet von Statusmeldungen Heizregister Phase (1 bis 3) ein/aus. Daher hatte ich mir das mal ganz genau angesehen, was dahinter steckt. Rund 8...10 s Einschaltzeit reicht nur zu Diagnosezwecken.
Nimm bitte mal zum Gegentest die Sicherung der Heizstäbe raus.
Ob es dann einen Hinweis gibt.
In der Heizsaison hält sich meine Experimentenbereitschaft in engen Grenzen.
Das System der Zusatzheizung wird auch ohne aktiv zu sein permanent überwacht.
Egal, was man macht (Leitungsschutzschalter raus, Leitung am Sicherheitstemperaturbegrenzer abziehen) - es folgt stets UNMITTELBAR ein Alarm.
Diese wilde Zählerei habe ich seit einigen Wochen auch- mit der Vorgänger-Software leider normal - jetzt seit einigen Wochen wieder akut - ohne ein erkennbares Muster (außer, dass es immer bei der Umschaltung beim Abtauen kommt) - das ist bei mir immer nur ein kurzer Wischer auf allen 3 Phasen (mal gespannt, wann die Kontakte der Relais den Geist aufgeben) - wird aber in der App fein hochgezählt.
Mal eine einfache Frage in die Runde
- besteht hier nicht wie beim PKW die Möglichkeit den geschlossenen Heizkreislauf
mit Frostschutzmittel zu betreiben, oder ist die einfachste Lösung wie oft nicht erlaubt ?
lg
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