Druckverlust: Im Idealfall gar kein Druckverlust. Da aber beim Auffüllen immer wieder Luft mit eingebracht wird, welche sich erst beim Erwärmen löst, kann man hierca. 0,1-0,3 bar ansetzen. Hängt ja auch davon ab, wieviel aufgefüllt wurde. Die Grösse eines internen Ausdehnungsgefässes kann nicht verändert werden, im Zweifelsfall muss ein externes MAG nachgerüstet werden. Wie alt ist eigentlich das MAG bei deiner Heizung ? Erfahrungsgemäss halten die Membranen zwischen 7 und 8 Jahren. Nach diesem Zeitraum hat ein Ergänzen des Vordruckes keinen Sinn mehr, da die Membran porös geworden ist. Da hilft dann nur noch ein Autausch des Gefässes. Die Grösse richtet sich vor allem nach dem Wasserinhalt der ganzen Heizungsanlage und den zu erwartenden Temperaturen. Wasser hat einen bestimmten Ausdehnungskoeffizienten(bei Erwärmung und Abkühlung), lässt sich aber nicht zusammendrücken.Da es sich bei einer modernen Heizung um ein geschlossenes System handelt, muss das Ausdehnungswasser irgendwo hin. Und fliesst daher ab einem bestimmten Druck in das MAG, wo die Gummimembran dann dafür sorgt, dass das Wasser bei Abkühlung zurück in das System geht. Aus Kostengründen wirst aber kaum ein massgeschneidertes MAG bekommen, hier werden immer Näherungswerte herangezogen. Ist das MAG ein klein wenig grösser als berechnet, macht das nix aus. Entscheidend ist dann hier ein gut eingestellter Vordruck. Zu klein wäre allerdings tatsächlich ein Problem, da hier im Fall des Falles nicht genug Ausdehnungswasser aufgenommen werden kann. Die Folge davon wäre frühzeitiger Verschleiss und mehr oder weniger starke Druckschwankungen beim Heizen.
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