Im Bezug auf Einsparung kann dir keiner einen verlässlichen Wert nennen. Da Heizen ein ganz individueller Prozess ist. Während einer vielleicht 19°C für angenehm hält. müssen es z.B. bei meiner Frau mind. 22°C sein. Im Bad noch wärmer. Um es kurz zu machen: Am meisten spart der, welcher gar nicht heizt.:-) Ob das dann angenehm ist, steht auf einem anderen Blatt. Um deine perfekte Heizkurve zu finden, empfehle ich Folgendes: Die Räume, welche beheizt werden sollen, alle aufdrehen. Auch die Voreinstellung. Nur Räume, welche gar nicht oder sehr selten beheizt werden sollen, am Thermostat auf Frostschutz stellen. Da du einmal bei 1 der Heizkurve angekommen bist, erstmal heizen lassen. Wird es im Referenzraum zu warm, die Heizkurve noch etwas drosseln. Immer nur schrittweise und wenigstens einen Tag warten. Irgendwann, wenn nicht schon jetzt, hast den Punkt erreicht, wo der Referenzraum geradeso die Wohlfühltemperatur erreicht. Hierbei sollte auch die eingestellte Soll-Temp. an der Therme mit der gewünschten Wohlfühltemp. übereinstimmen. Jetzt werden einige, andere Räume vermutlich zu warm sein. Hier mit der Voreinstellung am Thermostatventil den Durchfluss drosseln. Muss natürlich an jedem HK einzeln gemacht werden. Idealerweise brauchst dann in Zukunft im Referenzraum gar keinen Thermostaten. in den anderen Räumen nur, wenn die Raum-Soll vom Referenzraum abweicht. Als Referenzraum kann man z.B. den Hauptaufenthaltsraum oder auch das Bad nehmen. Wichtig: Alle Räume müssen natürlich über dementsprechend ausreichend grosse HK verfügen. Ich kann also nicht erwarten, dass mir ein 11er HK mit 1m Länge einen 20m²-Raum vollends erwärmt. Grundsätzlich gilt auch: Je grösser der HK, desto niedriger kann die Vorlauftemperatur ausfallen. Und jedes Grad weniger in der Vorlauftemperatur spart Brennstoff und Geld. Zusätzlich steigt mit jedem Thermostaten, welchen du nicht einsetzen musst, der Volumenstrom in der Anlage. Bei der ganzen Einstellerei sollten draussen um die 0°C und eine ruhige Wetterlage herrschen. Am Niveau brauchst eigentlich gar nicht gross rumspielen, weil du damit vor allem den Fusspunkt der Heizung anhebst bzw. absenkst.. Soll heissen, die Vorlauftemperatur würde beispielsweise bei 0°C Aussen ebenso hoch sein, wenn es 5°C hätte. Du machst hier mit steigender Zahl aus der Kurve eher eine Gerade. An der Endtemperatur ändert sich hingegen nicht allzuviel, da diese bereits von der Heizkurve festgelegt wird.
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