Hallo zusammen, Ich wollte eine kurze Rückmeldung bezüglich meiner Heizungsanlage geben. Wir sind inzwischen eingezogen und dank der hilfreichen Tipps hier im Forum verstehe ich die Anlage immer mehr und konnte mich in den Einstellungen einlesen. Der hohe Verbrauch kam, wie vermutet, aus der Bauphase und der Luft im System. Nach dem Entlüften und dem Einzug hat er sich deutlich gebessert. Die Wärmepumpe läuft jetzt in dieser Jahreszeit fast komplett durch, mit niedriger Leistung und ohne Takten. Das vom Heizungsbauer geplante Hydraulikschema war die richtige Entscheidung. Die Raumtemperatur regle ich nur über die Heizkurve. Alle Raumthermostate bzw. Stellantriebe sind voll geöffnet. Aktuelle Einstellungen Heizkurve: Neigung 0,2, Niveau 0, Raumsollwert 22 °C (vorher war die Neigung deutlich zu hoch) Warmwasser: einmal täglich auf 50 °C, kein Legionellenprogramm (Zirkulation vorhanden) Messwerte bei ca. 10 °C Außentemperatur Vorlauf ca. 28 bis 31 °C, Spreizung ca. 3 bis 6 K, Volumenstrom ca. 1430 l/h Verdichter bei ca. 25 %, Leistungsaufnahme ca. 600 W im Dauerbetrieb Raumtemperaturen 20,5 bis 21,5 °C Vergleich: Die ersten Wochen lagen bei bis zu 76 kWh pro Tag, dann 30 kWh pro Tag. Jetzt sind es bei Dauerlauf mit 600 W rund 14 kWh pro Tag. Der April-Report (353 kWh gesamt, davon 46 % Warmwasser) stammt noch aus der Zeit mit falscher Heizkurve und falsch eingestelltem Warmwasser und ist daher kein guter Vergleichswert. Noch offen Wie viel bringt der finale hydraulische Abgleich? Das OG ist etwa 1 K wärmer als das EG. Reicht Neigung 0,2 bei Frost? Ich rechne damit, auf bis 0,3 zu gehen.
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