Haus 1 mit Heizung 1 Vitodens 200-W, 19 kW, B2HF, 17 Heizkörper, 160 l Warmwasserspeicher Haus 2 mit Heizung 2 Vitodens 200-W, 32 kW, B2HF, 32 Heizkörper, 200 l Warmwasserspeicher, hydr. Weiche, Mischer (stillgelegt), externe WILO-Pumpe versorgt Heizkörper (alle Komponenten von Viessmann, außer Heizkörper) Bei beiden Vitodense setze ich den Integralschwellwert zur Herabsetzung der Taktfrequenz ein. Erstaunlicherweise verhalten sich die beiden Vitodenssteuerungen unterschiedlich: Heizung 1 relevante Einstellwerte: Parameter 1606.0 (Brenner-Mindestpausenzeit) = 1 Parameter 1606.4 (Integralschwellwert) = 1200 (120 K*min) Heizung 2 relevante Einstellwerte: Parameter 1606.0 (Brenner-Mindestpausenzeit) = 1 Parameter 1606.4 (Integralschwellwert) = 2400 (240 K*min) Heizung 1 zeigt das korrekte Verhalten: Im taktenden Betrieb schwingt der Vorlauftemperatur-Istwert in etwa in gleichem Maße über und unter den Vorlauftemperatur-Sollwert (gemäß Heizkennlinie). Beispiel: Vorlauftemperatur-Sollwert = 45°C, Überschwingen des Vorlauftemperatur-Istwerts beim Takten bis ca. 55°C, Unterschwingen (Brennerstart) bis ca. 35°C. Dieses Verhalten ist OK. Heizung 2 zeigt ein seltsames Verhalten: Im taktenden Betrieb schwingt der Vorlauftemperatur-Istwert in etwa wie bei der Anlage 1 über. Ein Unterschwingen findet aber kaum statt. Beispiel: Vorlauftemperatur-Sollwert = 45°C, Überschwingen des Vorlauftemperatur-Istwerts beim Takten bis ca. 55°C, Unterschwingen (Brennerstart) bis ca. 42°C. Dieses Verhalten ist nicht OK. Frage: Wieso schwingt bei der Heizung 2 bei taktendem Betrieb der Vorlauftemperatur-Istwert nicht gleichmäßig um den Sollwert? Es kommt zu unnötigen Heiztakten, weil das Einschalten des Brenners zu früh erfolgt.
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