Wenn der Energieverbrauch der Heizung für die Nebenkostenabrechznung einigermaßen genau ermittelt werden soll, sehe ich nur einen Weg: Festanschluss des Vitodens zurückbauen und dann einen Anschluss sämtlicher Aggregate, die zu der Heizung gehören über ein(!) Kabel mit Stecker in Steckdose. Dann muss ein genaues Multimeter, noch besser wäre ein geeichter Zähler, zwischen Stecker und Steckdose. Alle "schätzenden" Verbrauchsermittlungen haben für Nebenkostenabrechnungen keine ausreichend Genauigkeit. Zitat fraglich: " Soweit ich das nachvollziehen kann sind lediglich die Keller/ Treppenhausbeleuchtung, der elektrische Rasenmäher sowie die Vitodens 200W für diese Kosten verantwortlich. Bis auf die Vitodens 200W kann man die ungefähren verbräuche sehr gut Nachvollziehen." Wieso bist du der Meinung, dass du die Verbräuche von Keller-/Treppenhausbeleuchtung und elektrischem Rasenmäher gut abschätzen kannst? Du bist noch nichtmal sicher, ob du alle Verbraucher erfasst hast. Das kannst du genausowenig genau abschätzen, wie den jährlichen Verbrauch des Vitodens. Wenn diese Verbraucher über einen geeichten Zähler geführt sind, hat sich jegliches Abschätzen erledigt. Dann liefert der Zähler die kWh und der Versorger über die Jahresabrechnung den Zahlbetrag, der dann auf die Mieter umgelegt wird. Wenn der Verdacht der Falschweitergabe des Stromverbrauchs durch den Vermieter im Raum steht, dann würde ich auf Einsicht der Rechnung des Stromversorgers bestehen. Dazu hat der Mieter ein Recht. Oder geht der Verdacht noch weiter: Manipulation der Elektrik durch den Vermieter?
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