Hallo Alex Nach Möglichkeit sollte man immer auf einen Puffer verzichten. Kostet Geld, nimmt Platz weg und macht natürlich Wärmeverluste, da dieser ja nicht meterdick gedämmt ist. Voraussetzung ist allerdings, dass die Heizleistung der WP auf das Haus abgestimmt ist, es genug Durchfluss durch die Kreise der Zimmer hat und nur sehr selektiv Thermostate eingesetzt werden. Wenn Thermostate eingesetzt werden, können diese schlagartig bei Sonneneinstrahlung schliessen und somit den Durchfluss abklemmen. Bei der Trägheit der Bodenheizung bringt das sowieso nichts. Das merkt die WP und muss ja die produzierte Wärme wegbringen. In dem Fall gibt es einen internen Puffer, über welchen dann der Kreislauf in der WP kurzgeschlossen wird und so die Wärme in der WP verpufft. Die WP schaltet ab und wenn die Ventile wieder öffnen und Heizbedarf existiert, wird wieder geheizt. So kann es zum takten der WP kommen. Dasselbe passiert auch wenn die WP zu gross ist und schon die Minimalleistung zuviel Wärme für das Haus erzeugt. Auch dann fängt die Pumpe an zu takten. Abhilfe kann in solchen Fällen ein Pufferspeicher bringen. Die neue Generation, die ich auch habe, moduliert sehr weit hinunter, sodass die Gefahr der Taktung nicht sehr gross ist und bei einer sauberen Auslegung der WP sehr wenig bis gar keine Takte bei tieferen Temperaturen entstehen. Ich habe von Öl auf WP umgestellt und alle Thermostate rausgeschmissen und regle über die Topmeter den Durchfluss. So bekommt jeder Raum soviel Energie, um die Wunschtemperatur zu erreichen. Es hat auch immer genug Durchfluss. Ein hydraulischer Abgleich vorab ist sicher sinnvoll. Die übergeordnete Regelung macht die Heizkurve. Jetzt kann noch einer sagen, dass man in dem Puffer Wärme speichern kann, wenn ich PV Überschuss habe. Das Speichervolumen ist jedoch begrenzt und wenn man etwas speichern will, dann sollte man den Estrich mit seinen paar qm3 Volumen nehmen. Man könnte am Nachmittag eine Temperaturüberhöhung starten und diese am Abend wieder zurücknehmen. So hat es gespeicherte Wärme und die WP kann in der Nacht mit reduzierter Leistung laufen. Auf die Meinung der Heizungsbauer würde ich nicht immer vertrauen. Die machen es so wie sie es immer gemacht haben und wichtig ist, dass die Heizung läuft. Ob das energetisch und sinnvoll ist, muss man selber entscheiden. Mein Heizungsbauer hatte mir auch dringenst empfohlen einen Puffer zu nehmen, da auch Viessmann Schweiz dies allen Kunden empfiehlt. Ohne Puffer und allem Schnickschnack läuft die WP, von SW Problemen und gesperrten Einstellungen abgesehen, seit Mitte März sehr gut und taktet überhaupt nicht. Auch das interne Ausdehnungsgefäss ist vollkommen ausreichend. Wollte mir der HB auch noch zusätzlich einbauen. Gruss Ralf
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