Was mir hier bei den Einstellungen auffällt: Du möchtest von 4:30 - 7:00 nach der Nachtabsenkung den Fußboden beheizen. Gleichzeitig läuft von 3:00 - 7:00 die WW-Zirkulation. Ich versteh zwar was Du erreichen möchtest, das funktioniert aber bei einer WP so nicht, denn hier passiert nun folgendes: Angenommen der WW-Puffer hat zb. um 2:00 eine Temperatur von 49 °C, und die Anlage ist noch im Ruhezustand (Nachtabsenkung) - der Fußboden kühlt seit dem Vortag 21:30 aus. Um 3:00 startest Du die Zirkulation, mit dem Ergebnis das Du das WW aus dem Puffer in die kalten Wände lieferst. Dabei wird ständig WW aus dem Puffer-oberen Teil durch die Vitotrans geleitet, und unten im Puffer als kaltes Wasser zurück geliefert. Der Puffer wird entleert. Die Temperatur beginnt im Puffer ab 3:00 somit zu sinken. Wie rasch dies passiert, und wie weit dadurch die Temperatur im WW-Bereich sinkt, kommt darauf an, wie kalt die Wände sind, bis die Rohre keine weitere Energie mehr in die Wände bringen......Diese Energie ist schon mal aus dem WW-Puffer weg. Wie aus der Tabelle im PDF Ersichtlich, ist ca. 45 Grad das absolut unterste Ende des Möglichen in der Vitorans Hier bekommst gerade noch 40 Grad aus der Leitung, und in der Spalte der Zapfmenge ist dazu nichts mehr angegeben......Der WW Puffer ist somit jetzt für die Vitotrans bereits von Haus aus zu kalt. Wann die erneute Beheizung des WW beginnt, kann ich Dir erst sagen, wenn Du mir die eingestellte Hysterese mitteilst. (Parameter 6007). Nehmen wir mal an, der steht auf 50, das würde bedeuten das der Puffer mit 44 Grad wieder zu beheizen beginnt. (49 °C - 5 K) Im Endeffekt wird so der WW-Bereich zwischen 44 und 49 Grad (an der untersten Kante) betrieben. Das funktioniert mit einem Schichtspeicher wunderbar, für die Vitotrans ist das aber für einen vernünftigen Betrieb von Haus aus zu kalt, und die Zirkulation ab 3:00 gibt dem Ganzen sozusagen "den Entgültigen Rest". Um 4:30 startest Du die Beheizung des Fußboden - aufgrund der Nachtabsenkung wird mit ziemlicher Sicherheit der Mischer komplett öffnen, die Energie, die im unteren Heizungspuffer noch vorhanden war, wird komplett in den Fußboden "geschoben". Da dieser Heizungspuffer sehr klein ist, ist dieser innerhalb kürzester Zeit leer, die Wärmepumpe startet, und möchte den Fußboden aufwärmen. (ist ja auch so eingestellt). Spätestens jetzt ist der komplette Speicher komplett leer. Wie ich eingangs geschrieben habe, kann die Wärmepumpe nicht zur gleichen Zeit das WW und die Heizung bedienen. Hier ist durch eine Einstellung in der WP Regelung das so festgelegt, das das WW Vorrang gegenüber der Heizung hat. Sobald also die 44 °C im WW Puffer unterschritten werden, stoppt die WP bei Dir die Beheizung der ohnehin noch kalten Räume, und beginnt den WW Puffer zu beheizen.......gleichzeitig läuft die Zirkulation und entleert auf der anderen Seite gleich wieder in die Wände. Das geht so lange weiter, bis die entweder die Zirkulation keine weitere Energie mehr in die Wände bringt, oder ist die Betriebsart bei Dir auf "Dauer" gestellt, dann liefert die Zirkulation die komplette eingestellte Zeitdauer die Energie der WP im die Wände...... Es wird die Temperatur im WW Puffer auf diese Weise lange nicht steigen, wenn die Wände nichts mehr aufnehmen können, wird bis zum Abschaltpunkt von 49 Grad erhitzt. je kälter es draußen wird, je länger dauert es, bis das WW fertig beladen ist. Normalerweise ist ein still stehender 300L Puffer in max. 1,5 Stunden voll beladen, nicht so, wenn im Hintergrund die Zirkulation gleich wieder entsprechend Energie aus dem WW-Puffer entnimmt, dann kann es um einiges länger dauern. Wenn das nun zb. länger als 7:00 dauert, hast das zusätzliche Problem, das auch jetzt der Fußboden nicht mehr beheizt wird, da hierzu die Zeit bereit abgelaufen ist. Die Räume werden immer kälter.......und am Nachmittag beginnt der gleiche Prozess von Vorne......... Ich würde das Ganze von den Einstellungen her komplett anders machen: 1) Das Zeitprogramm der Fußbodenheizung komplett rausnehmen, und 24/7 über eine optimal abgestimmte Heizkurve beheizen. 2) Die WW-Solltemperatur vorerst auf 55 °C hochsetzen, und der Parameter Parameter 6007 sollte auf 50 stehen. Das garantiert Dir eine WW Temperatur im Puffer zw. 50°C und 55 °C. Kann man später etwas Reduzieren, wenn es sich noch ausgeht. 3) Die Zirkulationszeiten entweder möglichst knapp an die echten Verbrauchszeiten stellen, oder eben komplett abschalten, und die Zirkulation zb. auf "Anforderung" umstellen. lg Guennie
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