Hallo, schaut schon mal nicht so schlecht aus das Ganze.......hab mir das Ganze jetzt auch mal im Excel nachgestellt....=;-) Sollte hier die Heizkreispumpe bereits auf "Dynamisch 1" laufen, würde ich als nächstes die Heizkreise folgendermaßen anpassen: Aktuell hast Du somit eine Durchschnittstemperatur von ca. 21°C Und es gibt Räume die über diesem Durchschnitt liegen, und Räume die unter diesem liegen Um die Hydraulik dahinter zu verstehen: Wenn Du jetzt die Radiatoren der zu warmen Räume innerhalb eines Heizkreises ( zb. im OG) um 0,5 bis 1 Stellung schließt wird diese Änderung in den besagten Räumen die Heizenergie etwas verringern, und das Wasser automatisch in die Radiatoren der zu kalten Räume drücken, und dafür dort die Heizenergie etwas erhöhen da dort die Einsätze noch komplett offen sind. Wenn Du jetzt alle Radiatoren eines Heizkreises um 0,5 bis 1 Stellung schließt wird diese Änderung in allen Räumen dieses Heizkreises die Heizenergie etwas verringern, und das Wasser automatisch in die anderen Heizkreise drücken, und dafür dort die Heizenergie etwas erhöhen da dort die Einsätze nicht verändert werden. Das Ziel dieser Umstellung soll folgendes Ergebnis bringen, das sich alle Räume letztendlich zb. auf die 21°C Durchschnittstemperatur "einschwingen". Und das, ohne zusätzlich Energie ins Heizsystem leiten zu müssen. Ist das geschafft hast Du zb. eine solide "Ausgangsbasis" um die nächsten Anpassungen vorzunehmen: Möchtest Du zb. dann, das im OG Arbeitszimmer, Ankleidezimmer und Schlafzimmer 20°C haben sollen, dafür das Bad/WC 22°C, dann brauchst Du jetzt nur die Ventileinsätze im Arbeitszimmer, Ankleidezimmer und Schlafzimmer um jeweils eine halbe, bis eine Stufe weiter schließen, und das Bad/WC wird automatisch wärmer u.s.w. Möchtest Du zb. dann, das im DG die 19°C im OG 20°C vorhanden sind, dafür im EG 22°C, dann brauchst Du jetzt nur entweder alle Ventileinsätze im jeweiligen Stockwerk, oder - falls vorhanden - das jeweilige Hauptventil am Stockwerksverteiler entsprechend weiter schließen, dann wird etwas mehr vom Wasser automatisch in die Leitungen des EG gedrückt, und somit werden darauf hin alle Heizkörper im EG etwas wärmer...... Auf diese Weise kannst dann - ausgehend von der gemeinsamen Basis von 21°C jeden Raum immer feiner individuell nachjustieren. Ist dir der Bezug von 21°C zb. generell zu niedrig, und möchtest Du zb. 22°C So kannst Du dafür 2 Möglichkeiten testen, welche in Summe letztendlich weniger Strom aus dem Netz zieht. Erstens kannst entweder die Umwälzpumpe von Dynamisch 1 auf Dynamisch 2 hochstellen, dann erfolgt die Temperaturerhöhung auf Grund der höheren Strömung. (gleiche VL-Temperatur bei höherem Energietransport) Zweitens kannst die UWP auf Dynamisch 1 lassen, dafür das Niveau des Heizkreises zb. um 1-2K erhöhen. (höhere VL-Temperatur bei gleichbleibenden Energietransport) In der Gegenrichtung: Ist dir der Bezug von 21°C zu hoch, und möchtest Du zb. 20°C kannst die UWP auf Dynamisch 1 lassen, dafür das Niveau des Heizkreises zb. um 1-2K senken. (geringerer Energieaufwand in der WP bedeuten geringere Stromkosten). ich hoffe, ich habe an diesen Beispielen die nächsten Schritte möglichst genau, und nicht zu verwirrend dargestellt, wie Du die jeweilige Energie genau dort hinbekommst, wo Du diese auch möchtest........... .......und wenn Du die Ergebnisse einer Veränderung immer weiter in die Excel Tabelle schreibst, siehst dann sehr schnell, bzw. kommst ein Gefühl dafür, was letztendlich welche Veränderung im System bewirkt, welche Veränderung ein gewünschtes Ergebnis bringt, und welche nicht. lg Guennie
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