Hallo, zum Energieausweis - wenn der stimmt, was ich mir bei einem Neubau durchaus vorstellen kann, passt das in keinster Weise mit den tatsächlichen 17000 kWh Heizenergieverbrauch zusammen……das geht sich alleine schon rechnerisch hinten und vorne nicht aus……selbst wenn wir hieraus die „Schlechtesten“ Werte nehmen, dürftest bei diesem Haus immer noch erst auf ca. 5700kWh/Jahr Heizenergie kommen……außer Du heizt sozusagen im Winter „alles bei den offenen Fenstern“ hinaus, was ich nicht annehme. Der nächste Punkt: wenn Dein Energieausweis simmen solte, müsste es sich hier bei Deinem Haus um ein Niedrigstenergiehaus handeln. Hierfür ist deine Wärmepumpe dann jedoch um einige Dimensionen zu groß ausgelegt worden. Ergebnis: viel zu hohe Anschaffungskosten, viel zu hohe Betriebskosten, und viel zu hoher verschleiß, wegen viel zu häufigem Takten, im Heizungsbetrieb…….) Somit Unbedingt vom Heizungsbauer eine Heizlastberechnung verlangen. Mit dieser kann man dann sogar eine mögliche Fehlauslegung nachweisen. Eine Fehlplanung kannst dann im Zuge der Gewährleistung beim Heizungsbauer reklamieren, und einen Umbau (inkl. entsprechender Kostenerstattung) verlangen. Zum 600L Speicher: Soweit ich gesehen habe, dürfte dieser Kombispeicher so aufgebaut sein, das die oberen 300L für den WW-Kreis genutzt werden, und der zweite Bereich ist die Pufferzone für den Heizungskreis. So weit so gut. Wie der funktioniert, und worauf es hier zu achten gilt, kann ich mal eigens was dazu schreiben, ist aber hier vorerst das geringste Problem. Das Erste was Du wirklich hier angehen solltest, ist die Sache mit der Heizlastberechnung, und der Vergleich mit den Energieausweis. Wenn das wirklich ein Niedrigenergiehaus ist, ist das nächste, zu suchen wohin die ganzen 17000kWh Heizenergie sozusagen hinverschwinden…..und parallel dazu dann gleich noch beim Heizungsbauer die zu große Dimensionierung der Wärmepumpe entsprechend zu reklamieren. lg Guennie
... Mehr anzeigen