Ich fang heute gleich noch - ganz von vorne an……… Die bisherigen Heizsysteme, erzeugten Wärme fürs Haus, indem Stoffe (Öl, Gas, Holz, etc..) verbrannt wurden, mit der Berbrennungswärme wurde Wasser erhizt, u.s.w. den Rest kennen wir……. Bei einer Wärmepumpenheizung ist das völlig anders. Hier wird mit Hilfe von Strom der Umgebung außerhalb des Hauses (aus der Luft, der Erde…..) Wärme entzogen, ins Hausinnere geleitet, und dort wieder abgegeben. (Ganz grob umrissen….wie das die WP dann im Detail macht, ist zig-fach im Internet erklärt). Wie Gut die WP das macht, spiegelt sich in der JAZ wieder. Die JAZ sagt nichts anderes aus, als mit wieviel kWh Strom, vieviel kWh Heizenergie von außerhalb ins Hausinnere übertragen wird. Beispiel: ein normaler Heizstab hat eine JAZ von 1 : Bedeutet 1 kWh Strom liefert eine Wärmeenergie von 1 kWh. Wird eine WP zb. mit einer JAZ von 3,3 betrieben, bedeutet dies, das mit 1 kWh Strom 3,3 kWh Wärmeenergie ins Haus übertragen hat….. Durch diesen eklatanten Unterschied der Heizsysteme, ist auch die Art und Weise des Heizvorganges vollkommen anders. Im Gegensatz zu den alten Heizsystemen, ist die Wärmepumpe so zu betreiben, das die WP nur jene Energie, die das Haus zb. im Winter ständig (24/7) abgibt (Durch Wände, Fenster, Türen etc.) ständig nachliefert. Das Bedeutet, das z.b. eine Luft-WP, wenn diese richtig ans Haus angepasst wurde, ab ca. +3 Grad Außentemperatur auf geringster Leistung (Inverterbetrieb) 24/7 im Dauerbetrieb durchlaufen sollte. (Über +3 Grad bringt die WP auf geringster Leistung zuviel Energie ins Haus - hier Taktet die WP somit) Sinken die Temperaturen weiter, wird in einem bestimmten Verhältnis zur AT die WP-Leistung immer weiter erhöht. Wie stark nun diese Leistungserhöhung abhängig von der Außentemperatur ausfällt, wird über die Heizkurve eingestellt (Die beiden Werte Niveau und Steigung). Ab einem bestimmten Punkt - dem Bivalenzpunkt - kann die Luftwärmepumpe keine Ausreichende Energie mehr aus der Umgebungsluft entziehen, um genügend Wärmeenergie ins Haus zu bringen. Hier werden dann zusätzliche Elektroheizregister zugeschalten, die die noch fehlende Energie zuliefern. Dies passiert, je nach Auslegung bei ungefähr - 13 Grad C., kann auch erst bei -17 Grad C liegen…….ist aus den jeweiligen Datenblätter der Wärmepumpen herauszulesen……… Auch diese Erklärung ist fürs erste sehr vereinfacht dargestellt, nur um mal das Heizungsprinzip der Wärmepumpe zu veranschaulichen…….Wie die Zusammenhänge etwas in den tieferen Details aussehen, dazu später…….. Bitte um Info, ob dies bisher verständlich ist, oder ob es dazu fragen gibt.
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