Schau noch mal, ob es eine Trinkwasserzirkulationsleitung am Warmwasserspeicher gibt, evt. mit oder ohne Pumpe. Wenn das Warmwasser an Zapfstellen schnell verfügbar ist, spricht es für eine Zirkulationsleitung. Muss man das Wasser erst eine Weile laufen lassen bis es warm wird, ist vermutlich keine Zirkulationsleitung verbaut. Auf Basis Deiner Bilder vermute ich das Du eine Pumpe für den Heizkreis hast und eine Ladepumpe für den Warmwasser(Trinkwasser)Speicher. Wenn der Warmwasserspeicher beheizt werden soll, läuft die Ladepumpe sofern die Kesseltemperatur hoch genug ist. Ob die Heizkreispumpe während dieser Zeit abgeschaltet wird, bestimmt die Regelung. Welche Regelung ist verbaut (Typ und Serienummer)? Ansonsten: Versuch Dich mal in das Thema hydraulischer Abgleich einzulesen und so eine passende Einstellung von Heizkurve und Pumpenleistung zu finden. Erwarte aber keine Wunder über eine optimierte Heizkurve und Pumpenleistung den Ölverbrauch deutlich zu reduzieren. Zur Temperaturmessung: die verbauten Thermometer gehören in die Kategorie Schätzeisen. Mit Laserpoistole meinst Du vermutlich ein Infrarotthermometer. Damit an einem Rohr zu messen, lackiert oder "naturfarbend" ist tricky, durch die Form und den Emissionsfaktor der zu messenden Oberfläche. Hilfreich ist es, die zu messenden Stellen identisch zu gestalten, z.B. durch schwarze Farbe (Edding). Besser sind Kontaktthermometer die man anklebt und mit Isolierstoff abdeckt. Es gibt kleine LCD-Digitalthermometer mit Fühler an einer ca. 1 m langen Leitung, z.B. bei Aliexpress, Stückpreis 1 €, die könnte man dafür nehmen nachdem man alle gemeinsam in einem Warmwasserbad "kalibriert" hat. Die Fühler kann man auch direkt am Rohr unter die Rohrisolierung schieben ohne zu kleben. Mindestens 5 cm tief reinschieben damit der Wärmeverlust über die Messleitung nicht zu groß ist. Dann hast Du brauchbare Werte für die Vor- und Rücklauftemperaturen der Anlage. Falls Du das ganze Haus gründlich wärmeseitig bewerten willst, kauf Dir eine Wärmebildkamera, die ca. 230,- lohnen sich wenn man alternativ mit einem Infrarotthermometer die Wände und Fenster untersuchen müsste um Wärmebrücken und Undichtigkeiten zu finden. Damit findet man auch sehr schön unzureichend gedämmte Bereich auf dem Dachboden oder feuchte Stellen im Mauerwerk. Bilder von Haustieren kann man nutzen um die "genehmigende Stelle" zu besänftigen. Ich hab diese: https://www.amazon.de/dp/B0BGRSF97F?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1
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