Hallo @Q-Logic, hab mir gerade mal deine Skizze angeschaut. Ganz ehrlich: Wenn ihr das wirklich so baut, tut mir vor allem Nachbar 1 mit seiner bereits stehenden 8-kW-Anlage jetzt schon leid, denn der hat sich damit ein riesiges Eigentor geschossen. Schau dir mal den 60-cm-Spalt in der Mitte an. Oben ist die durchgehende Hauswand, unten das dichte Buschwerk und links/rechts saugen beide Geräte auf 30 cm Abstand zur Grenze an. Wo sollen da im Winter über 9.000 m³/h Luft herkommen? Wenn ihr da jetzt eure doppelt so große 13-17 kW Anlage (mit Doppellüfter!) dagegenstellt, passiert im ersten richtigen Winter Folgendes: Eure große Anlage hat viel mehr Zug und saugt der kleinen 8-kW-Anlage vom Nachbarn im engen Spalt einfach die Luft weg. Weil von der Hauswand und vom Buschwerk kaum Luft nachströmen kann, ziehen beide Anlagen ihre eigene eiskalte Ausblasluft von oben direkt wieder rein (klassischer thermischer Kurzschluss). Die 8-kW-Pumpe vom Nachbarn wird dadurch im Dauerbetrieb vereisen, kriegt das Abtauen nicht mehr hin, geht auf Niederdruck-Störung und heizt dann schön teuer mit dem Heizstab durch. In deiner Skizze sind die Leitungen außen eingezeichnet, aber bei der Vitocal 250-A gehen Vor-/Rücklauf und Kondensat hinten auf der Ansaugseite rein – also mitten in den 60-cm-Spalt! Wenn da zwei dicke Fernwärmeleitungen liegen, bleiben kaum 40 cm Platz. Da kommt nie wieder ein Techniker zum Reinigen oder an einen Fühler ran. Und bei eurer roten Anlage liegt die rechte Wartungsseite (wo die ganze Elektronik/Hydraulik sitzt) unten mitten im Gebüsch. Laut Viessmann Montageanleitung ist das gleich mehrfach unzulässig: Die 250-400 mm Mindestabstand hinten gelten nur vor einer starren Wand, niemals Verdampfer gegen Verdampfer! Kaskaden bzw. mehrere Geräte sind nur nebeneinander mit gleicher Ausblasrichtung freigegeben. Außerdem ist Nischenaufstellung verboten und eine der beiden Anlagen bläst so zwangsläufig gegen die Hauptwindrichtung (ebenfalls verboten). Im Störungsfall winkt der Viessmann-Werkskundendienst sofort ab, dann ist die Garantie futsch. Und falls der Heizungsbauer vom Nachbarn auf die schlaue Idee kommt, einfach ein Trennblech auf die Grenze dazwischenzustellen: Bloß nicht! Dann hat jede Anlage hinten nur noch einen 30 cm schmalen Schlitz vor einer geschlossenen Wand. Da kriegt die große Anlage erst recht keine Luft mehr, das Blech dröhnt wie eine Trommel und an die Anschlüsse hinten kommt gar keiner mehr ran. Erklär dem Nachbarn am besten in Ruhe, dass es null um die Optik geht, sondern dass eure große Anlage seiner kleinen 8-kW-Pumpe im Winter schlichtweg die Luft abdrückt. Noch kann sein HB die 8-kW-Anlage mit überschaubarem Aufwand um 90 Grad drehen. Beide Geräte parallel vor die Hauswand (40 cm Wandabstand, beide blasen nach vorne Richtung Vorgarten/Buschwerk), dann sind sogar die Leitungswege kürzer und beide haben Ruhe!
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