Hallo Flo, das Gasbrennwertgerät schaltet zwar hin und wieder mal zu, dann aber jeweils immer nur sehr kurz (<1min) und praktisch nur im Rahmen der Abtauvorgänge bzw. offenbar teils auch jeweils vor der Warmwasserbereitung ... vermutl. um das Temp-Niveau schon mal etwas „vor-anzuheben“. Wir hatten im Januar bislang wirklich tagelange Dauerfrostphasen, am 10. und 11.1. sogar knapp 48 Stunden zwischen -2 und -12,4°C (2m) bzw. -18,7°C (unmittelbar über Schneedecke). Ich betreibe hier am Standort eine professionelle, offizielle Wetterstation in etwa 30 m Entfernung zur WP. Bis auf diese erwähnten, immer nur kurzen „Schlückchen“ (Abtauen) mit 0 bis 0,3 m³ Gasverbrauch pro Tag, hat die Gasheizung nicht unterstützt. Dies führt bei Außentemperaturen (Wetterstation) ab etwa -5 bis -6°C abwärts zu einem recht plötzlichen „Einbrechen“ der erreichten/erreichbaren Vorlauftemperatur von 3 bis 4 K unter Soll (siehe beigefügtes Diagramm). Unter -10°C Außentemperatur lagen die Vorlauftemperaturen dann sogar in der Spitze schon bis zu 8 K unter den jeweiligen Sollwerten der Heizkurve. Die beiden Temperaturgrenzen stehen derzeit bei 0°C (Obergrenze parallel) und -10°C (Obergrenze alternativ). Die Frage ist ja auch: Was soll denn normalerweise in dieser Betriebsart die Unterstützung der Gasheizung „triggern“?! So wie ich es verstanden habe, ja eigentlich das Überschreiten einer negativen Abweichung der IST-Vorlauftemperatur zur Soll-Vorlauftemperatur um XY Kelvin über einen Zeitraum von XY Minuten/Stunden? Wie gesagt, diese Phasen mit zu tiefen Vorlauftemperaturen hielten hier für viele Stunden bzw. ganze Nächte an, so dass es auch mit einer gewissen Einschaltverzögerung eigentlich längst zu einer Unterstützung der Gasheizung hätte kommen müssen. Sehr interessant aber: Ich habe am 11.1. abends bei -4,5 Grad Außentemperatur dann mal folgenden Test gemacht, um weitere Hinweise auf evtl. falsche Einstellungen zu bekommen: Menüpunkt 2853.0 von 50 K*min auf 0 K*min und Menüpunkt 2940.0 von 30 min auf 0 min gestellt. Danach vorübergehend die Heizkurve um 12 K (!) auf 62°C VL angehoben ... nur um mal testweise eine „Unterstützungssituation“ für die Gasheizung zu simulieren bzw. zu „triggern“. Und prompt ging die Gasheizung praktisch verzögerungsfrei an und BLIEB zum ersten Mal überhaupt auch für längere Zeit unterstützend an (über 6 m³ Gasverbrauch!!). Da hat die Unterstützung also plötzlich geklappt. Nun aber praktisch „zu gut“, weil sie auch nach Rückstellung aller Parameter auf die ursprünglichen Werte über längere Zeit dann nicht wieder ausgegangen ist. Seit diesem Test steht 2853.0 wieder auf 50,0 K*min und 2940.0 auf 30 min, die beiden Temp-Grenzen unverändert bei 0 und -10°C. Die letzten Tage lagen die Außentemperaturen immer zwischen +1,5 und -4,0°C und es werden wieder nur die üblichen „Mikro-Gasmengen" verbraucht. Immer ziemlich genau 0,044 m³ am Tag. Aber in diesem Temp-Bereich mit COP-Werten zwischen 3 und 2,3 scheint die WP ja auch noch keine Unterstützung zu benötigen. Ich bitte sehr um fachliche Einschätzung der gemachten Beobachtungen bzw. Empfehlungen für eine sinnvolle Einstellung! Das würde mir (und offenbar auch vielen Anderen mit ähnlichen Beobachtungen) sehr helfen. Lieben Dank und viele Grüße
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