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Vitocal 250-ah: Bivalent paralleler Betrieb funktioniert nicht!

Hallo zusammen,

 

ich habe seit April 2025 eine Vitocal 250-ah im Hybridbetrieb mit einem Vitocrossal Brennwertgerät im Einsatz. Über Weihnachten und auch an diesem eisigen Wochenende zeigt sich leider, dass der bivalent-parallele Betrieb mit meinem externen Wärmeerzeuger nicht funktioniert. Als obere Temp-Grenze für den bivalent-parallelen Betrieb (WP + Gas) habe ich derzeit -3, als Grenze für den bivalent-alternativen Betrieb -13 Grad eingestellt. Wir haben gestern und heute nun durchweg zwischen -4 und -12 Grad, aber die Gasheizung unterstützt nicht! Inzwischen sind die Vorlauftemperaturen bis zu 8 K unter Soll gefallen (47-48 statt 55°C), so dass ich als "Notlösung" auf Regelstrategie "ökonomisch" umgeswitcht habe, um das Haus nicht zu weit auskühlen zu lassen. Seitdem läuft das Gasbrennwertgerät im Dauerbetrieb und die WP ist aus. Aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein! Egal, was ich auch versuche, welche Werte ich auch einstelle ... die korrekte Unterstützung der WP durch den Gasbrenner funktioniert nicht. Nur kurz vor Abtauvorgängen geht der Brenner kurz an (oft nur 20-30 Sekunden, manchmal 1-2 Min.) und hebt das Temp-Niveau etwas an.

 

Wer kann mir helfen oder hat evtl. dasselbe Problem (und möglicherweise gelöst)?

 

Herzlichen Dank für jede Unterstützung!!

Viele Grüße

 

 

8 ANTWORTEN 8

Vielleicht hilft dir der Beitrag weiter.

 

https://community.viessmann.de/t5/Waermepumpe-Hybridsysteme/VIESSMANN-Bitte-bivalent-parallel-fixen-...

 

Im Anhang auch die Datei mit den Einstellmöglichkeiten.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Hallo Karl,

 

alle Beiträge, die ich hier zu dem Thema finden konnte, habe ich inzwischen durch. Irgendwie war es bislang nichts von all dem. 😞

 

Viele Grüße

Hallo Ute

 

einfach besch...

 

Im übrigen gibt's unter

 

https://www.manualslib.de/v/vitocal+250+ah.html

 

gezieltere Infos zur AH.

 

Als einfacher 250A Nutzer Stelle ich im Forum fest, daß wohl etliche Nutzer einer Hybrid Anlage mit den gleichen Problemen kämpfen.

 

@Flo_Schneider 

 

Wäre es da nicht möglich diese Nutzer mal zu einem Thread zusammen zu führen und denen eine grundsätzliche Aussage zu den notwendigen Einstellungen zu geben?

 

Schön wäre auch eine Art Organigramm daß sie durch die Einstellungen führt.

In den One Base Unterlagen kommt man sonst ja mit blättern nicht mehr hinterher.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Ja, das wäre in der Tat mal sehr hilfreich. Vor allem, dass man mal von Viessmann selbst hier Hilfe bekommt ... und nicht die Hilfe letztlich daraus besteht, dass sich die Kunden schon "irgendwie selbst gegenseitig helfen" hier übers Forum. Das eisige Winterwetter mit den entsprechend "testtauglichen" Temperaturen ist morgen wieder vorbei. Und wenn man Pech hat, kann man das Ganze bei ähnlichen Temperaturen vielleicht erst wieder in Jahren testen! 😞

Hallo UTE3106,

 

kommt es trotz des Herabsetzens der Schwelle nicht zu einer Zuschaltung des externen Wärmeerzeugers im parallelen Betrieb?

 

Viele Grüße
Flo


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Hallo Flo,

 

das Gasbrennwertgerät schaltet zwar hin und wieder mal zu, dann aber jeweils immer nur sehr kurz (<1min) und praktisch nur im Rahmen der Abtauvorgänge bzw. offenbar teils auch jeweils vor der Warmwasserbereitung ... vermutl. um das Temp-Niveau schon mal etwas „vor-anzuheben“. Wir hatten im Januar bislang wirklich tagelange Dauerfrostphasen, am 10. und 11.1. sogar knapp 48 Stunden zwischen -2 und -12,4°C (2m) bzw. -18,7°C (unmittelbar über Schneedecke). Ich betreibe hier am Standort eine professionelle, offizielle Wetterstation in etwa 30 m Entfernung zur WP. Bis auf diese erwähnten, immer nur kurzen „Schlückchen“ (Abtauen) mit 0 bis 0,3 m³ Gasverbrauch pro Tag, hat die Gasheizung nicht unterstützt. Dies führt bei Außentemperaturen (Wetterstation) ab etwa -5 bis -6°C abwärts zu einem recht plötzlichen „Einbrechen“ der erreichten/erreichbaren Vorlauftemperatur von 3 bis 4 K unter Soll (siehe beigefügtes Diagramm). Unter -10°C Außentemperatur lagen die Vorlauftemperaturen dann sogar in der Spitze schon bis zu 8 K unter den jeweiligen Sollwerten der Heizkurve.  Die beiden Temperaturgrenzen stehen derzeit bei 0°C (Obergrenze parallel) und -10°C (Obergrenze alternativ).

 

Die Frage ist ja auch: Was soll denn normalerweise in dieser Betriebsart die Unterstützung der Gasheizung „triggern“?! So wie ich es verstanden habe, ja eigentlich das Überschreiten einer negativen Abweichung der IST-Vorlauftemperatur zur Soll-Vorlauftemperatur um XY Kelvin über einen Zeitraum von XY Minuten/Stunden? Wie gesagt, diese Phasen mit zu tiefen Vorlauftemperaturen hielten hier für viele Stunden bzw. ganze Nächte an, so dass es auch mit einer gewissen Einschaltverzögerung eigentlich längst zu einer Unterstützung der Gasheizung hätte kommen müssen.

 

Sehr interessant aber: Ich habe am 11.1. abends bei -4,5 Grad Außentemperatur dann mal folgenden Test gemacht, um weitere Hinweise auf evtl. falsche Einstellungen zu bekommen: Menüpunkt 2853.0 von 50 K*min auf 0 K*min und Menüpunkt 2940.0 von 30 min auf 0 min gestellt. Danach vorübergehend die Heizkurve um 12 K (!) auf 62°C VL angehoben ... nur um mal testweise eine „Unterstützungssituation“ für die Gasheizung zu simulieren bzw. zu „triggern“. Und prompt ging die Gasheizung praktisch verzögerungsfrei an und BLIEB zum ersten Mal überhaupt auch für längere Zeit unterstützend an (über 6 m³ Gasverbrauch!!). Da hat die Unterstützung also plötzlich geklappt. Nun aber praktisch „zu gut“, weil sie auch nach Rückstellung aller Parameter auf die ursprünglichen Werte über längere Zeit dann nicht wieder ausgegangen ist.

 

Seit diesem Test steht 2853.0 wieder auf 50,0 K*min und 2940.0 auf 30 min, die beiden Temp-Grenzen unverändert bei 0 und -10°C. Die letzten Tage lagen die Außentemperaturen immer zwischen +1,5 und -4,0°C und es werden wieder nur die üblichen „Mikro-Gasmengen" verbraucht. Immer ziemlich genau 0,044 m³ am Tag. Aber in diesem Temp-Bereich mit COP-Werten zwischen 3 und 2,3 scheint die WP ja auch noch keine Unterstützung zu benötigen.

 

Ich bitte sehr um fachliche Einschätzung der gemachten Beobachtungen bzw. Empfehlungen für eine sinnvolle Einstellung! Das würde mir (und offenbar auch vielen Anderen mit ähnlichen Beobachtungen) sehr helfen.

 

Lieben Dank und viele Grüße

Weihnachten2.png

Einstellungen am zusätzlichen Wärmeerzeuger richtig eingestellt?

       

Scheme ID: 4804968_2308_04

2Screenshot-2026-01-25-211821.jpg

Scheme ID: 4805674_2512_06

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Servus Zusammen

 

bei mir funktioniert der bivalente Betrieb auch nicht Vitocal 250-AH A13 mit Vitotron 100, 750L Puffer, 2 gemischte HK mit 300qm FB Heizung und 250L WW-Speicher

Die Auftaufunktion der Vitotron funktioniert.

Ebenfalls die Zuschaltung der Vitotron für Warmwasser unterhalb des Bivalenzpunktes

Nur Heizzuschaltung der Vitotron funtioniert nicht - Einstellung bei Inbetriebnahme für WM + Heizen ist erfolgt und aktiv

Die Heizzuschaltung funktioniert nur nach WW-Zubereitung

Bivalenz -3 Grad, Konstante Temperatur, Aktorentest ist auch positiv.

Das zeigt mir grundsätzlich dass die Ansteuerung der WP funktioniert

Ein Viessmann Techniker wurde vom Heizungsbauer beauftragt, aktuelle UpDates hatten keinen Erfolg gebracht - der Techniker bestätigte den Fehler und brachte  dies als  technische Eingabe ins Werk.

Leider ist nun nach Technikertermin (hier brauchten wir 6 Wochen ) und danach (2 Wochen) immer noch nichts passiert.

Die Heizung stellt einen eklatanten Mangen dar, da Hybrid nicht funktioniert.

Die VL-Temperaturen sackten bei 2-stelligen Minusgraden stark ab und das Haus kühlte aus.

Die WP lief auch unterhalb des Bivalenz-Punktes nur mit 84% - daher vermutete ich erst einen SW-Bug.

Die WP sollte Hybrid erst zuschalten, wenn bei 100% die VL Temperatur nach Einschaltschwelle nicht erreicht wird.

Die Einschaltschwelle habe ich auf 0 gesetzt, aber auch 100,200 und 300 K*min ausprobiert.

Nun denn- nun warten wir auf eine Mitteilung von Viessmann nach dem Versuch der 1. Mängelbehebung.