Einen Mischer setzt man normalerweise ja ein wenn man Heizkreise mit unterschiedlichen VL Temperaturen hat. Z.B. also teils Heizkörper und teils Fußbodenheizung. Grundsätzlich gilt von Viessmann als vorgegeben daß Heizkreis 1 der mit der höchsten VL Temperatur sein muss, alle weiteren mit niedrigeren. Wie im 1ten Absatz wären die Heizkörper also mit den höheren Temperaturen im Normalfall Heizkreis 1 und FBH mit niedrigeren Heizkreis 2. Ich denk mir das bei dir so: Um in deinem Fall den PV Strom für WW nutzbar zu machen, lt Viessmann wird aktuell immer das Heizwasser aber nicht WW damit versorgt, hat dein Heizungsbauer dafür einen extra Heizkreis angelegt und übertemperiert. Wenn du Heizkreis 1 und damit PV aktivierst heizt du auch dein WW damit auf und der Mischer (der Heizkreis 2 =Heizkörper regelt), der die Versorgung der Heizung sicherstellen soll, sorgt mit dafür daß das überhitzte Wasser nicht ungewollt im Heizkreislauf landet. Wenn deine Heizkörper aber als Heizkreis 2 angelegt sind muss dafür auch die dazugehörige Heizkurve entsprechend eingestellt werden die wiederum den Mischer regelt. Änderungen an Heizkurve 1 bewirken hier nichts.(Außer das 1 immer höher als 2 sein muss) Da gehe ich jetzt davon aus daß Heizkreis 2 die mit den Werten Neigung 0,2 ist und die am Mischer angezeigte Temperatur letztlich nur Überschuss vom Kessel ist aber nicht wirklich höher regelt. Um die VL Temperatur für Heizung festzulegen muss also die Heizkurve von Kreis 2 entsprechend eingestellt werden um eine Änderung zu bewirken. Die Änderungen an Heizkurve 1/Heizkreis 1 wirken sich bei dir lediglich auf die Speichertemperatur aus und "strahlen" vielleicht in den Heizkreis 2 ab werden aber durch den Mischer wieder ausgebremst. Eine Neigung 0,2 in der Heizkurve kennt man eigentlich nur von sehr gut gedämmten Häusern mit ausschließlich FBH. Gruß Karl
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